Abo
  • Services:

Arctic Sound: Intels erster dedizierter Grafikchip erscheint 2020

In zwei Jahren möchte Intel erste Grafikkarten mit eigener GPU auf den Markt bringen; bisher gibt es nur Prozessoren mit integrierter Grafik. Offenbar konzentriert sich der Halbleiterhersteller auf das Mittelklasse-Segment.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels Chief Architect Raja Koduri
Intels Chief Architect Raja Koduri (Bild: PC Perspective)

Intel hat via Twitter angekündigt, dass 2020 der erste neue dedizierte Grafikchip des Unternehmens veröffentlicht werden soll. Ursprünglich hatte Chef Brian Krzanich bereits vergangene Woche auf einer Analystenkonferenz diesen Zeitplan bestätigt. Bisher bietet Intel nur integrierte GPUs in seinen Prozessoren an, beispielsweise die UHD Graphics 620 mit Gen9-Architektur und 24 Shader-Clustern in einem Core i7-8550U (Kaby Lake Refresh) für Ultrabooks.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Welle, Bonn
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Wie der künftige Grafikchip für dedizierte Karten aufgebaut ist, hat Intel bisher nicht verraten. Der im Februar 2018 gezeigte Prototyp nutzt noch die Gen9-Technik und war vor allem ein Testvehikel für Optimierungen des Designs mit Hinblick auf die Energie-Effizienz. Unbestätigte Meldungen sprechen von Arctic Sound, unter diesem Codename soll Intel den ersten Grafikchip entwickeln. Die Anzahl der Funktionseinheiten ist unbekannt, angeblich wird die 10++ Fertigung verwendet und per EMIB-Verfahren würden mehrere GPUs auf einem Package gekoppelt.

Zumindest technisch sind Intels bisherige iGPUs in vielen Bereichen oft fortschrittlich: Das gilt insbesondere für die Multimedia-Blöcke, wo meist früh wichtige Codecs wie HEVC oder VP9 unterstützt werden. Auch waren die HD Graphics vor AMDs Radeon und Nvidias Geforce zu Microsofts Direct3D Feature Level 12_1 kompatibel. Erst Vega und Volta zogen bis auf Teilaspekte mit Intels Gen9 gleich. Dafür dauerte es ziemlich lange, bis HDMI 2.0 nativ integriert wurde - hier war die Konkurrenz viel schneller.

Mit an der Entwicklung von Arctic Sound beteiligt ist Raja Koduri, der von AMD zu Intel wechselte. Einer der Gründe soll gewesen sein, dass Koduri mit der Ausrichtung des Navi-Projekts nicht einverstanden war. Navi ist AMDs nächste GPU-Architektur und soll auch in Sonys Playstation 5 stecken. Mit Chris Hook hat Intel zudem AMDs ehemaligen Marketing-Chef eingestellt, er soll sich um dedizierte Grafikkarten und generell die Visual Technologies kümmern.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

ms (Golem.de) 13. Jun 2018

Jo, erster neuer.


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /