Abo
  • IT-Karriere:

Archos Gamepad mit Android im Test: Teurer und besser wäre besser gewesen

Archos präsentiert mit dem Gamepad ein 7-Zoll-Tablet mit Analogsticks, das bei einem Preis von 150 Euro nicht nur für eingefleischte Android-Spieler interessant klingt. Ob die Steuerung gut funktioniert und das Gerät eine Alternative zu PS Vita und Nintendo 3DS sein kann, klären wir im Test.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Archos Gamepad
Das Archos Gamepad (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Mit dem Gamepad hat der französische Hersteller Archos ein Android-Tablet mit physischen Steuerelementen vorgestellt. Diese können über eine eigene Software mit der virtuellen Steuerung vieler Android-Spiele verknüpft werden. Für den niedrigen Verkaufspreis von 150 Euro müssen bei der Hardware allerdings einige Kompromisse eingegangen werden.

Inhalt:
  1. Archos Gamepad mit Android im Test: Teurer und besser wäre besser gewesen
  2. Schwaches Display
  3. Analoge Knöpfe und Steuersticks
  4. Leise Lautsprecher und unterdurchschnittliche Akkulaufzeit
  5. Verfügbarkeit und Fazit

So arbeitet im Inneren des Tablets ein Prozessor mit zwei Cortex-A9-Kernen, die mit 1,6 GHz getaktet sind. Die in das SoC integrierte GPU ist eine Mali 400 MP. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß, der Flash-Speicher lediglich 8 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis maximal 64 GByte ist vorhanden. Da aktuelle Spiele teilweise viel Speicherplatz einnehmen, ist dieser auch nötig.

  • Die Analogsticks sind schwarz und haben eine rutschfeste Oberfläche. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Insgesamt sind die analogen Steuerungselemente gut umgesetzt. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Archos Gamepad (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das 7-Zoll-Tablet hat analoge Steuerungselemente. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite befinden sich ein Steuerstick, mehrere Knöpfe und eine Schultertaste. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf der linken Seite findet der Nutzer ein Steuerkreuz, einen Steuerstick, zwei Knöpfe und eine Schultertaste. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Archos Gamepad ist an seiner dünnsten Stelle 11,1 mm dick. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • An der Oberseite befinden sich ein Mini-HDMI-Anschluss, ein Kopfhöreranschluss, ein USB-Anschluss, die Lautstärkewippe und der Einschalter. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Schultertasten sind wie der Großteil der Knöpfe aus transparentem Kunststoff. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Kunststoff und sauber verarbeitet. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist vorhanden. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Archos Gamepad wird mit Android 4.1 alias Jelly Bean ausgeliefert. Über die Statuszeile ist das Mapping Tool erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Da bei Tablets diese Statusleiste nicht ausgeblendet wird, kann das Mapping Tool auch während eines Spiels aufgerufen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Archos hat für viele Spiele die Steuerung bereits vorkonfiguriert. Mit Drag-and-Drop-Elementen wird den analogen Steuerungselementen einfach die virtuelle Steuerung zugewiesen. (Screenshot: Golem.de)
  • Dadurch lassen sich die meisten Android-Spiele mit den Sticks und Knöpfen bedienen, Touch-Spiele natürlich nicht. (Screenshot: Golem.de)
Das Archos Gamepad (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Das Gehäuse aus Kunststoff ist gut verarbeitet und misst 229,8 x 118,7 mm. Im Bereich des Bildschirms ist das Tablet 11,1 mm dick, an den Knöpfen der Seitenflügel maximal 15,8 mm. Das Gamepad wiegt 328 Gramm, 12 Gramm weniger als das Nexus 7. Natürlich ist Archos' Tablet durch die seitlichen Bedienungselemente länger als übliche 7-Zoll-Tablets. Wird das Gamepad als normales Tablet genutzt, erfordert dies eine gewisse Gewöhnung.

Gut verarbeitetes Kunststoffgehäuse

Single-Band-WLAN unterstützt das Archos Gamepad auf der Frequenz 2,4 GHz, ein UMTS-Modem ist nicht verbaut. Auch einen GPS-Empfänger hat das Tablet nicht und auf Bluetooth muss der Nutzer ebenfalls verzichten. Die eingebaute VGA-Frontkamera reicht für Videotelefonie, schöne Fotos können damit eher nicht gemacht werden. Über einen Mini-HDMI-Anschluss kann das Gamepad zudem an einen Monitor oder Fernseher angeschlossen werden. Das Ausgabebild kann einfach über die Systemsteuerung skaliert werden.

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. Rolf Weber KG, Schauenstein

Anders als bei früheren Archos-Modellen wie dem 101 G9 sind die Kunststoffschalen des Tablets an den Rändern sauber zusammengefügt und weisen nur ein geringes Spaltmaß auf. Das Archos 101 XS ist zwar noch etwas besser verarbeitet, kostet allerdings auch deutlich mehr als das Gamepad. Obwohl das Kunststoffgehäuse des Spieltablets bedingt durch die zahlreichen Knöpfe weitaus mehr Öffnungen hat als das eines normalen Tablets, ist es bewegungsstabil und knarzt nicht.

Schwaches Display 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  2. mit Gutschein: NBBX570

caddy77 14. Jan 2013

dito. GL Benchmark läuft sauber durch und ist in vielen Einzelwerten genau so gut wie das...

throgh 14. Jan 2013

So, also ich habe mir die Leistung des Akkus am Samstag einmal konkret vorgenommen und...

Ben Dover 14. Jan 2013

Hättest vielleicht auch mal die beschreibung lesen sollen, ist nur für archos gamepad...

dEEkAy 13. Jan 2013

Die PSP hat sich doch nur aus einem Grund so gut verkauft. Jailbreak. Wenn die PSP nicht...

Anonymer Nutzer 13. Jan 2013

Man kann N64, PS1 und GBA darauf spielen. Aber warum es die wenigsten können würden...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

    •  /