Architekturzeichnung: Elon Musk zeigt Tesla-Fabrik in Grünheide

Ein großes Gebäude, direkt an der Autobahn, umrahmt von grüner Natur in der Morgensonne: So sieht die Architekturdarstellung der Tesla-Fabrik in Grünheide aus, die Elon Musk über Twitter verbreitete. Auf die Frage eines Nutzers, ob die Fabrik mit Solarzellen ausgestattet werde, antwortete Musk knapp mit: "ja" .
Der Haupteingang liegt an einer Ecke des Gebäudes und sieht so gar nicht nach Fabrik, sondern eher nach Ausstellungsraum aus. Eine große Glasfront und ein begrüntes Dach mit Wasserfläche und einer Lounge im zweiten Stock zeigen, dass hier nicht nur an Autos geschraubt, sondern auch mit Kunden kommuniziert werden soll. Nach der versprochenen Rave-Höhle sieht der kleine Pavillon auf dem Dach jedoch nicht aus. Diese solle ja auch unter der Fabrik entstehen, wie Musk vor einigen Wochen scherzte. Dennoch schrieb Musk auf Twitter nun, dass auf dem Dach Platz für ein Indoor-Outdoor-Rave sein könnte.
Ein Twitter-Nutzer stellte daraufhin die Architekturdarstellung von Teslas Fabrik in Nevada online(öffnet im neuen Fenster) . Dabei unterscheiden sich Wunsch und Realität deutlich. Das schicke Gebäude mit fast durchgängiger Solarzellen-Beplankung erweist sich in der Realität als Zweckbau.
Die Bauarbeiten auf dem Gelände in Grünheide kommen voran, nachdem Tesla das Gelände bereits gerodet hat. Die Arbeiten an den Fundament-Vorbereitungen laufen bereits. Ob wirklich in einem Jahr - im Juli 2021 - die ersten Fahrzeuge vom Band rollen werden, ist nicht sicher. Zunächst einmal muss Tesla die Genehmigung zum Bau des Gebäudes erhalten, bisher sind nur Teilgenehmigungen erteilt worden.
Tesla will am Standort in Grünheide etwa 10.500 Menschen beschäftigen , gearbeitet wird im Schichtbetrieb. Die Fabrik kann unter anderem über die Autobahn A10 über die Anschlussstelle Freienbrink erreicht werden, wobei auch eine Ausfahrt am Gelände entstehen soll.



