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Blockdiagramm zur Gen9-Grafikeinheit
Blockdiagramm zur Gen9-Grafikeinheit (Bild: Intel)

Besserer EDRAM, HEVC-Codec, 4K und D3D12_1

Eine spannende Neuerung gibt es außerdem beim Embedded-DRAM: Dieser kleine Speicher wird bei Chips mit der GT3e- mit 48 (Iris Graphics) und der GT4e-Grafikeinheit mit 72 Executions Units (Iris Pro Graphics) verwendet. Das e-Suffix impliziert, wie eingangs erwähnt, den zusätzlichen Puffer, der aber nicht mehr als schnöder L4-Cache dient. An der Geschwindigkeit (1,6 GHz) ändert sich nichts, neben einer 128- gibt es nun aber auch eine 64-MByte-Version. Erstmals ist der EDRAM zudem als kohärenter Side-Memory ausgelegt, CPU-Kerne und Grafikeinheit können Daten unsichtbar für das Betriebssystem puffern.

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  • Details zur Skylake-Architektur (Bild: Intel)
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Die einzige Ausnahme ist der Intel-Grafiktreiber: Er kann beispielsweise für die Videowiedergabe notwendige Daten in den EDRAM statt in den Arbeitsspeicher packen und so Energie sparen. Zu diesem Zweck ist der EDRAM-Controller in den System Agent neben die Display-Engine gewandert. Das verringert die Zugriffslatenzen und verringert somit die Leistungsaufnahme.

Wie schon die Gen8-Architekur in Broadwell, unterstützt die Gen9-Technik eine Media Buffer Optimization für Videos: Bei 24-fps-Inhalten drosselt das Display die Frequenz von 60 auf 48 Hz und jeder zweite Frame wird doppelt dargestellt. Die neue Grafikeinheit, genauer die Multimedia-Hardware-Einheiten, encodiert und decodiert 8-Bit-HEVC-Videos (H.265). Für 10 Bit ist eine Shader-Unterstützung notwendig. Für den VP9-Codec, wie ihn Google meist verwendet, müssen ebenfalls die Executions Units mithelfen. Zudem ist Quicksync schneller, Videos werden also zügiger transkodiert und Bildverbesserungen wie eine Rauschunterdrückung in Hardware bei verringerter Leistungsaufnahme durchgeführt.

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Die Bildausgabe erfolgt via Embedded-Displayport 1.3 oder extern via Displayport 1.2, hier sind bis zu 4.096 x 2.304 Pixel bei 60 Hz und 24 Bit Farbtiefe oder bis zu 3.840 x 2.160 Bildpunkte bei 60 Hz und 30 Bit Farbtiefe möglich. Alternativ kann ein Monitor per HDMI 1.4 angeschlossen werden, die Ultra-HD-Auflösung klappt dann aber nur mit 24 Hz. Die Mainboard- oder Notebook-Hersteller können jedoch einen aktiven DP-1.2-auf-HDMI-2.0-Adapter verbauen, um 4K oder Ultra-HD mit 60 Hz anzubieten.

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu DirectX 12: Offiziell nennt Intel Feature Level 12_1, die Fähigkeiten gehen aber darüber hinaus. Konkret soll die Gen9-Architektur optionale Features mit höheren Tiers unterstützen und das sogar vollständiger als alle Grafikkarten von AMD und Nvidia; Intel bestätigte das vor Ort. Der Hersteller hatte etwa mit Pixel Sync, was nichts anderes ist als Rasterizer Ordered Views, schon mit der Grafikeinheit der Haswell-Architektur einen Teil der notwendigen Vorarbeit geleistet.

 Drei statt zwei Grafik-Slices mit mehr TricksNur Windows 10 beherrscht Speed Shifting 

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kvoram 21. Aug 2015

Deien Vermutung, das es einfach mit einer ausreichend starken CPU kein Problem ist, ist...

Maximilian154 21. Aug 2015

Ich fand sie passend. Ist wohl bereits obligatorisch geworden sich hier über die...

Misanthrop 20. Aug 2015

Gibbet denn keine asics für beste qualität und fertig ... mehr will doch keiner ? Und...

andi_lala 20. Aug 2015

Auch wenn es nur 64MB sind klingt das mal schon ganz gut und interessant. Da dürften die...

eliasp 20. Aug 2015

Wird vom Linux-Kernel seit 3.20 unterstützt: http://lkml.iu.edu/hypermail/linux/kernel...



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