Abo
  • Services:

Archinaut: Ein 3D-Druck-Roboter für die ISS

Made in Space, im Weltall gebaut: Die Raumstation ISS bekommt einen neuen Roboter. Er soll dort per 3D-Druck Komponenten für Satelliten und Raumschiffe fertigen.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Druck-Roboter Archinaut: 2018 auf die ISS
3D-Druck-Roboter Archinaut: 2018 auf die ISS (Bild: Made in Space)

Das US-Unternehmen Made in Space wird einen 3D-Druck-Roboter auf die Raumstation ISS bringen, der Teile für Satelliten bauen soll. Archinaut heißt das relativ einfache System. Es ist ein 3D-Drucker mit einem Roboterarm. Gebaut wurde es von Made in Space in Kooperation mit Northrop Grumman und Oceaneering Space Systems. Der 3D-Drucker stammt von Made in Space. Northrop Grumman liefert elektronische Systeme, Oceaneering Space Systems den Roboterarm.

Archinaut soll drei Arme bekommen

Stellenmarkt
  1. Drachen-Propangas GmbH, Frankfurt am Main
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

2018 soll Archinaut auf die ISS fliegen. Der Roboter soll außen an der Station angebracht werden und Teile für Satelliten aufbauen. Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, will Made in Space den Archinaut mit zwei weiteren Roboterarmen ausstatten. Damit soll der Roboter auch in der Lage sein, Teile von Raumfahrzeugen abzubauen oder anzumontieren.

Ziel des Projekts ist, dass künftig keine kompletten Systeme wie etwa Satelliten mehr ins All geschossen werden. Stattdessen werden Komponenten und Rohstoffe auf die ISS gebracht und dort montiert. Archinaut soll dann die Endmontage von Satelliten oder Weltraumteleskopen vornehmen oder Reparaturen durchführen.

Made in Space hat schon einen 3D-Drucker für die ISS gebaut

Made in Space hat bereits den ersten 3D-Drucker für die Raumfahrt konstruiert, der seit 2014 auf der ISS im Einsatz ist. Er ist dazu gedacht, dass die Besatzung auf der Station Ersatzteile herstellt statt darauf zu warten, dass diese von der Erde aus hochgeschickt werden.

Pläne, Satelliten im All fertig zu bauen, gibt es schon seit einiger Zeit. So hat etwa die Defense Advanced Research Projects Agency, die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, das Projekt Phoenix initiiert. Dessen Ziel ist, kleine Satelliten künftig ohne Antenne ins All zu schießen. Diese soll von ausgedienten Satelliten, die im Friedhofsorbit kreisen, abgebaut werden.

Noch einen Schritt weiter geht das US-Unternehmen Deep Space Industries: Es will Rohstoffe auf Asteroiden abbauen und daraus im Weltall Komponenten für Raumfahrzeuge per 3D-Druck herstellen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)
  3. für 109,99€ statt 189,99€ (Neupreis) und 32 GB für 139,99€ statt 219,99€ (Neupreis)

Moe479 08. Mär 2016

na hoffentlich mehr als durch gemoser :-P


Folgen Sie uns
       


Genfer Autosalon 2018 - Bericht

Wir fassen den Genfer Autosalon 2018 im Video zusammen.

Genfer Autosalon 2018 - Bericht Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /