Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Arch Linux: Für das Steam Deck setzt Valve auf schnelle Linux-Updates

Bisher nutzt Valve für sein SteamOS die Linux-Distribution Debian. Für die Variante des Steam Decks soll es aber Rolling-Releases geben.
/ Sebastian Grüner
22 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Steam Deck nutzt Arch Linux für SteamOS. (Bild: Valve)
Das Steam Deck nutzt Arch Linux für SteamOS. Bild: Valve

Die kommende Handheld-Konsole Steam Deck von Hersteller und Spieledistributor Valve nutzt als Betriebssystem die eigene Linux-Distribution SteamOS. Als Grundlage dafür verwenden die Verantwortlichen künftig aber Arch Linux statt wie bisher Debian. Das liegt wohl vor allem an der sehr unterschiedlichen Update-Politik der Distribution.

Valve-Designer Lawrence Yang sagte dem Magazin PC Gamer(öffnet im neuen Fenster) im Rahmen einer Vorführung des Steam Decks in Bezug auf Arch Linux, der Hauptgrund seien "die fortlaufenden Updates von Arch, die uns eine schnellere Entwicklung für SteamOS 3.0 ermöglichen" . Arch Linux setzt auf ein sogenanntes Rolling-Release-Modell, bei dem Updates einzelner Komponenten durch die Distribution direkt nach Veröffentlichung ihrer Entwickler an die Nutzer weitergereicht werden.

Im Gegensatz dazu frieren Distributionen wie Debian ihre Paketversionen über einen langen Zeitraum ein, testen diese ausgiebig und beheben dann nur noch Fehler. Das verringert die Gefahr neuer Fehler, die durch neue Funktionen in der Software eingeführt werden könnten. Neuerungen erreichen Nutzer so aber auch deutlich langsamer.

Darüber hinaus sagte Yang dem Magazin zu SteamOS: "Wir haben eine Reihe von Updates und Änderungen vorgenommen, um speziell sicherzustellen, dass die Dinge für das Steam Deck gut funktionieren, und Arch war am Ende einfach die bessere Wahl dafür."

Anzeige

Nintendo Switch Lite, Standard, grau

Jetzt bestellen bei Amazon (öffnet im neuen Fenster)

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Zu erwarten sind hier etwa schnellere Änderungen am Linux-Kernel oder auch den im Userspace laufenden 3D-Grafiktreibern. Ähnliches gilt für Proton, das auf Wine aufbaut und eine Kompatibilität für Windows-Spiele unter Linux herstellt. Diese Komponenten dürften von schnellen Updates im Sinne der Nutzer profitieren.


Relevante Themen