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Arcade: Apple investiert offenbar 500 Millionen US-Dollar in Spiele

Mehrere Millionen US-Dollar für ein Spiel soll Apple den Entwicklern für den abobasierten Dienst Apple Arcade bieten, so ein Medienbericht. Noch ist unklar, wie abgerechnet werden wird - was massive Auswirkungen auf das Gameplay der Spiele haben dürfte.

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Artwork von Apple Arcade
Artwork von Apple Arcade (Bild: Apple)

Apple investiert Millionen in sein für Herbst 2019 geplantes Apple Arcade, das zum Festpreis den Zugang zu mindestens 100 Spielen bieten soll. Laut einem Bericht der Financial Times werden den Entwicklern zum Teil mehrere Millionen US-Dollar pro Titel zur Verfügung gestellt, außerdem will Apple bei der Produktion helfen, etwa mit technischer Unterstützung.

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Die Webseite 9 to 5 Mac meldet, dass der Konzern rund 500 Millionen US-Dollar als Anschubfinanzierung für Arcade bereitgestellt habe. Zum Vergleich: Die Bundesregierung will im kommenden Haushalt rund 50 Millionen Euro an Förderung für die deutsche Spieleindustrie bereitstellen.

Entwickler, die für Apple Arcade produzieren möchten, können über eine eigens eingerichtete Webseite mit dem Konzern in Kontakt treten, Informationen anfordern und ihr Projekt vorstellen. Bereits jetzt arbeiten einige bekannte Studios für Arcade, darunter Annapurna Interactive, Cartoon Network, Konami, Klei Entertainment und Sega.

Die Games sollen auf Smartphones und Tablets unter iOS sowie auf Rechnern mit MacOS und auf Apple TV laufen. Speicherstände sollen über die Cloud synchronisiert werden. Eine gleichzeitige Veröffentlichung auf Geräten mit Android erlaubt Apple nach aktuellem Informationsstand nicht. Die Vermarktung etwa von Desktop-Versionen über Steam oder den Epic Games Store wäre wohl zulässig.

Die in Arcade enthaltenen Spiele sollen keine weiteren Zahlungen erfordern, auch nicht für kosmetische Extras oder später veröffentlichte Erweiterungen. Die Frage nach dem Geschäftsmodell ist noch offen: Grundsätzlich könnten Entwickler etwa für jeden Download eine Beteiligung erhalten oder für die Spielzeit durch den Nutzer.

Beide Systeme dürften zu sehr unterschiedlichen Games führen. Bei der Berechnung nach Verwendungsdauer würden wohl viele Entwickler versuchen, die Kundschaft mit allen Mitteln im Spiel zu halten, etwa mit langwierigen Sammelaufgaben. Die Spiele werden nicht gestreamt, sondern auf das Gerät des Nutzers heruntergeladen, der sie grundsätzlich auch offline spielen können soll.

Apple hat sich noch nicht dazu geäußert, wie viel Geld die Kunden für die Mitgliedschaft in Arcade bezahlen müssen. Auch einen konkreten Erscheinungstermin hat das Unternehmen bislang nicht genannt - relativ wahrscheinlich ist der Start mit dem für Herbst 2019 erwarteten Update von iOS auf Version 13 oder kurz danach.



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