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Moderne Treiber für ein antikes System

Gerade auf diesen Businessbereich setzt auch Arca Noae mit Arca OS, das auf OS/2 Warp 4.52 basiert. Das Unternehmen hat einen Lizenzvertrag mit IBM zur Nutzung des Codes von OS/2. Es entwickelt damit Treiber weiter und modernisiert weitere Bereiche. So unterstützt Arca OS das UEFI-Bios im Kompatibilitätsmodus und mit Hilfe von PAE (Physical Address Extension) bis zu 4 GByte RAM. Besonders viel Arbeit haben die Entwickler bei Arca Noae in den neuen SMP-Kernel gesteckt, der bis zu 64 physische CPU-Kerne nutzen kann.

  • Der Bootmanager der Installations-CD von Arca OS (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Bereits der ACPI-Treiber ist nicht das Original aus OS/2, sondern stammt von Arca Noae. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die Installationsroutine beginnt ganz traditionell mit der Einrichtung von Tastatur und Maus. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Arca Noae hat die Nutzung von OS/2 von IBM lizenziert und bringt selbst einen Lizenzvertrag für Benutzer mit. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Vorlagen sorgen für eine einfachere Installation für bestimmte Anwendungsbereiche. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Zunächst muss der Datenträger eingerichtet werden. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Es folgt der erste von zwei Reboots. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Da werden Erinnerungen wach! (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Das Boot-Logo von ArcaOS (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Zunächst muss ein Datenträger für die Installation eingerichtet werden. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über den Volume-Manager lässt sich bei mehreren Datenträgern bestimmen, wo Arca OS installiert werden soll. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Auch der Bootmanager wurde von Arca Noae erneuert. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Zumindest in der virtuellen Maschine wurde ein frischer Datenträger richtig erkannt. Auf einem Notebook mussten wir nachhelfen. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Jetzt wird der Datenträger formatiert. Zur Auswahl stehen JFS oder HPFS. Die Überprüfung auf Fehler sollte man sich für nach der Installation aufheben. sie dauert ziemlich lange. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Eine deutsche Lokalisierung gibt es zwar, eine vollständige eingedeutschte Benutzeroberfläche fehlt jedoch noch. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Auch die USB-Treiber gab es unter OS/2 in dieser Form nicht. Die Unterstützung für USB 2.0 kommt von Arca Noae. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Auch der AHCI-Treiber ist neu. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Von Arca Noae stammt auch der neue erweiterte Treiber für Grafikkarten. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Dabei bedient sich Arca Noae auch bei Open-Source-Projekten wie hier beim Soundtreiber, der von Alsa stammt. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Netzwerkkarten werden meist automatisch erkannt und mit den passenden Treibern angesprochen. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Installer zeigt eine Zusammenfassung der gewählten Installationsoptionen. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Das Kopieren der Installationsdaten dauert nicht allzu lange, es sind ja auch nur knapp 1,2 GByte. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Danach ist ein zweiter Neustart fällig. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Hier wird die DOS-Umgebung sichtbar samt Autoexec.bat und Config.sys. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Vor einem dritten Neustart werden noch weitere Dateien kopiert. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die Benutzeroberfläche von Arca OS (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Arca Noae und Bitwise haben etliche Treiber beigesteuert, um das darunterliegende OS/2 von IBM auf den aktuellen Stand zu bringen. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der Code für zahlreiche Treiber für Netzwerkkarten stammt aus FreeBSD und wurde auf Arca OS portiert. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Portiert wurde auch der Browser Firefox. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Firefox liegt aber nicht in einer aktuellen Version vor. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Zumindest wichtige Multimediaformate unterstützt Arca OS. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die Einrichtungsoptionen unter Arca OS sind ... (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • ... recht umfangreich. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Sogar das DVD-Format wird von Arca OS unterstützt. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Spiele gibt es natürlich auch einige. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Der beigesteuerte Paket-Manager basiert auf YUM aus dem Fedora-Projekt. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Dort gibt es neben zahlreichen Entwicklungswerkzeugen auch Druckertreiber oder Schriftarten. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Wie im Original gibt es auch in Arca OS eine Windows-3.11-Umgebung. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Das weckt nostalgische Gefühle. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Für 32-Bit-Anwendungen, wie sie bis Windows 2000 funktionieren, gibt es den Emulator Odin. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Ob man wirklich den Real Player nutzen will, bleibt jedem aber selbst überlassen. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
  • Hinter dem Icon Computer sind die wichtigsten Funktion zu finden und nicht wie heutzutage oftmals der Dateimanager. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
Arca Noae und Bitwise haben etliche Treiber beigesteuert, um das darunterliegende OS/2 von IBM auf den aktuellen Stand zu bringen. (Bild: Arca OS/Screenshot: Jörg Thoma)
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Auch eigene WLAN- und Netzwerktreiber für aktuelle Hardware hat Arca Noae beigesteuert. Deren Code stammt aus dem FreeBSD-Projekt. Die Liste der Treiber ist ziemlich lang, es sind auch viele für aktuelle Chipsätze darunter. Panorama etwa ist ein generischer VESA-Treiber, der die meisten aktuellen Grafikchips unterstützt, allerdings noch ohne Hardwarebeschleunigung. Mit Uniaud, dessen Code aus dem quelloffenen ALSA-Projekt stammt, gibt es einen universellen Audio-Treiber. Und für den Zugriff auf Datenträger gibt es die Unterstützung für das AHCI (Advanced Host Controller Interface). Einige Treiber hat Arca Noae aus eCommerce Station übernommen, das übrigens ebenfalls noch dieses Jahr in einer überarbeiteten Version erscheinen soll. Unterstützung für USB 2, die in der ursprünglich letzten offiziellen Version von OS/2 noch nicht vorhanden war, gibt es ebenfalls. Die aktuelle Version 5.0.2 von Arca Noae unterstützt das Starten von USB.

Installation in VM problemlos

Das Standard-Dateisystem ist das JFS (Journaled File System) von IBM, das HPFS (High Performance File System) wird ebenfalls noch unterstützt. Auch das FAT-Dateisystem lässt sich mit Arca OS nutzen, ebenso wie die Dateisysteme CDFS und UDF, wie sie auf optischen Datenträgern vorkommen. Für den Zugriff auf Datenserver gibt es mit Samba 4 die Unterstützung für Microsofts Server Messaging Block (SMB), das in IBMs NetDrive für OS/2 integriert wurde. Durch die Implementierung von CUPs und Postscript gibt es eine Vielzahl von Druckertreibern.

Die Installation in einer virtuellen Maschine erfolgte bei unserem Test problemlos, wenn auch mit zahlreichen Neustarts, bis endlich die altehrwürdige Benutzeroberfläche von OS/2 erschien, mit dem Arca-OS-Schriftzug auf dem Desktop. Noch ist die Benutzeroberfläche ausschließlich in Englisch gehalten, deutsche Schriftzeichen und deutsches Tastatur-Layout werden aber unterstützt. Eine eingedeutschte Version soll später nachgereicht werden.

Mit Windows-Software von anno dazumal

Bis auf die Treiber für die Verwendung unter Virtualbox, die spezielle Funktionen wie die automatische Freigabe des Mauszeigers oder die Unterstützung von gemeinsamen Netzwerkordnern bieten, gab es keinerlei Probleme mit der virtuellen Hardware. Wir konnten die Bildschirmgröße manuell anpassen, Maus, Tastatur und Netzwerk wurden automatisch korrekt eingerichtet.

Überraschenderweise fanden wir unter den zahlreichen Command Prompts eine vollständige Windows-3.1-Umgebung samt Dateimanager, Paintbrush und Write. Außerdem gibt es die klassische 4DOS-Umgebung in einer portierten Variante, die mit zusätzlichen Befehlen, Verlaufsspeicher und einer ausgereiften Skriptsprache glänzt. Mit dem Emulator Odin soll es möglich werden, 32-Bit-Software für Windows bis Version 2000 auch unter OS/2 laufen zu lassen.

 Technisch seiner Zeit vorausLäuft auf modernen Rechnern 
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MickeyKay 03. Dez 2018

Richtig, im Auslieferungszustand. Das ist aber konfigurierbar. Das Vollbild-Startmenu...

luckyfreddy 27. Nov 2018

Irgendwie ist es sehr schade. Ich hatte in einer alten Zeitschrift "Windows" (die hie...

Dave_Kalama 25. Nov 2018

Dann macht auch das Steinzeit Thema des OS Sinn.

demon driver 24. Nov 2018

Prinzipiell ist das völlig richtig. Das Problem: Je "globalisierter" alles erst mal ist...

ArchLInux 21. Nov 2018

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