Arc Pro A50, A40, A30M: Intels erste Profi-Grafikkarten sind da
Intel hat die Arc Pro A50 sowie Arc Pro A40 für Desktop-Systeme und Arc Pro A30M für Notebooks vorgestellt, es handelt sich dabei um die ersten Profi-Ableger(öffnet im neuen Fenster) auf Basis einer dedizierten GPU des Herstellers überhaupt. Technisch ähneln die Lösungen stark der Arc A380 (Test) und der Arc A370M , die schon seit einigen Wochen verfügbar sind.
Wenig überraschend hebt Intel als Vorteile das derzeit Industrie-exklusive AV1-Encoding hervor, das alle drei Arc-Pro-Modelle in beispielsweise Adobe Premiere Pro und Blackmagic Davinci Resolve unterstützen. Hinzu kommt Hardware-Raytracing für Anwendungen wie etwa Sketchup D5 Render, außerdem eine Beschleunigung künstlicher Intelligenz für unter anderem Topaz' Gigapixel AI.
Bis zu vier Displays für die Profi-Karten
Die Arc Pro A50 ist eine Dualslot-Karte in Low-Profile-Bauweise, die ohne Stromstecker auskommt und 75 Watt benötigt. Sie soll 4,8 Teraflops liefern, dazu gibt es 6 GByte Videospeicher. Die Arc Pro A40 als Singleslot-Variante hat Intel für 50 Watt ausgelegt, was die effektiven Taktraten und damit die theoretische Geschwindigkeit auf 3,8 Teraflops reduziert. Die Arc Pro A30M hingegen ist ein zu verlötender Chip, der für 35 bis 50 Watt ausgelegt wurde und nur 4 GByte Videospeicher anbindet.
| Arc Pro A60 | Arc Pro A50 | Arc Pro A40 | Arc Pro A60M | Arc Pro A30M | |
|---|---|---|---|---|---|
| Chip | ACM-G12 (DG2-256) | ACM-G11 (DG2-128) | ACM-G11 (DG2-128) | ACM-G12 (DG2-256) | ACM-G11 (DG2-128) |
| Xe Cores | 256 EUs (16 Xe Cores) | 128 EUs (8 Xe Cores) | 128 EUs (8 Xe Cores) | 256 EUs (16 Xe Cores) | 128 EUs (8 Xe Cores) |
| Shader | 2.048 | 1.024 | 1.024 | 2.048 | 1.024 |
| TMUs | 128 | 64 | 64 | 128 | 64 |
| RTUs | 16 | 8 | 8 | 16 | 8 |
| Takt | 1.450 MHz? | 2.000 MHz | 2.000 MHz | 1.300 MHz (Base) | 2.000 MHz |
| GDDR6 | 12 GByte | 6 GByte | 6 GByte | 8 GByte | 4 GByte |
| Interface | 192 Bit | 96 Bit | 96 Bit | 128 Bit | 64 Bit |
| PCIe | Gen4 x16 | Gen4 x8 | Gen4 x8 | Gen4 x16 | Gen4 x8 |
| Power | 130 Watt | 75 Watt | 50 Watt | 95 Watt | 35-50 Watt |
Technische Basis ist durchweg der ACM-G11 alias DG2-128 genannte Alchemist-Chip mit Xe-HPG-Architektur. Die drei Arc Pro nutzen alle den Vollausbau mit acht Xe-Cores für 1.024 Shader-Einheiten bei bis zu 2 GHz, bei der A30M ist allerdings das Speicherinterface von 96 Bit auf 64 Bit beschnitten. Intel hebt zudem hervor, dass der DG2-128 mit PCIe Gen4 x8 angebunden ist. AMDs Radeon Pro W6400(öffnet im neuen Fenster) auf Basis des Navi 24 etwa nutzt nur PCIe Gen4 x4.
Via Mini-Displayport 2.0 (UHBR10 für 4x 4K60 oder 2x 8K60) können die beiden Steckkarten bis zu vier Displays ansteuern, beim Mobile-Pendant hängt es vom Laptop-Hersteller ab. Zur Verfügbarkeit gibt Intel schwammig an, dass die drei Arc-Pro-Lösungen im Laufe des Jahres verfügbar sein sollen. Zu Preisen äußerte sich der Hersteller nicht, ohnehin sollen die Modelle über Partner und deren Systeme verkauft werden.
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