Arc G Series: Intel stellt Chips für Gaming-Handhelds vor
Dass Intel auf Basis von Panther Lake eigene Chips für Gaming Handhelds plant, war bereits länger bekannt. Im Vorfeld der Computex hat der Prozessorhersteller mit zwei Arc G3 hierfür angepasste Modelle vorgestellt. Beide verfügen über insgesamt 14 Kerne, davon zwei P-Cores, acht E-Cores und vier LP-E-Cores. Kombiniert werden die mit dem großen GPU-Tile der X-Modelle.
Der Arc G3 Extreme bekommt dabei den Vollausbau mit zwölf Xe3-Kernen (Arc B390), bei der regulären Variante sind zwei GPU-Kerne deaktiviert (Arc B370). Die GPUs verfügen über Beschleuniger für Raytracing und KI (XMX, Xe Matrix Extension). Über Letztere werden Features wie Multi Frame Generation (Xess-MFG) und Upscaling (Super Resolution, Xess-SR) realisiert.
Die neue Kernkombination – Varianten mit deaktivierten P-Cores gab es bislang nur beim kleinen CPU-Tile – soll laut Intel eine höhere Effizienz ermöglichen. Die P-Cores sollen dank hoher Single-Thread-Leistung ein reaktionsschnelles System ergeben, während die vielen E-Cores Spiellogik effizient abarbeiten. Hinzukommen sollen leistungsfähige Schnittstellen: Wi-Fi 7 R2, Bluetooth 6 sowie Thunderbolt 4 mit einer Bandbreite von bis zu 40 GBit/s.
Erste Geräte bereits in wenigen Wochen
Bereits im Juni 2026 sollen erste Handhelds mit Arc G3 in den Handel kommen, der Großteil wird laut Intel aber erst später im Jahr folgen. Angekündigt sind der Predator Atlas 8 von Acer, von MSI kommt der Claw 8 EX AI+. Auch Onexplayer plant ein Intel-Gerät. Eine Reihe von OEMs werden Intel-Handhelds im Rahmen der Computex zeigen.
Ausgelegt sind die Handhelds für Windows 11, prinzipiell laufen auch Linux-Distributionen wie Steam OS. Allerdings kann fehlende Firmware einen Strich durch die Rechnung machen, wie unser Test des Zenbook Duo mit Core Ultra X9 388H zeigte.
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