Arc Celestial GPUs: Intel will an Grafikkarten-Sparte festhalten

Intels Co-CEO Michelle Johnston Holthaus hat auf der CES 2025 bekräftigt, dass die Grafikkarten-Entwicklung bei Intel auch im Jahr 2025 weitergeht(öffnet im neuen Fenster) . "Wir sind im Markt für dedizierte Grafikkarten sehr engagiert und werden auch weiterhin strategische Investitionen in diese Richtung tätigen" , sagte Holthaus auf der Intel-Keynote in Las Vegas.
Zuletzt konnte Intel mit der Arc B580 einen Überraschungserfolg verbuchen, denn die Grafikkarte schneidet in diversen Tests ( PCGH Test(öffnet im neuen Fenster) ) überwiegend gut ab und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch der Grafikspeicher mit einer Kapazität von 12 GByte stößt auf viel Zustimmung bei der Nutzerschaft, da die bisher im unteren Preissegment üblichen 8 GByte für höhere Qualitätseinstellungen überaus knapp bemessen sind.
Wichtig für den Erfolg sind auch die mittlerweile deutlich ausgereifteren Grafiktreiber, mit denen die meisten Spiele fehlerfrei und mit guter Performance funktionieren. Das war besonders in den ersten Monaten nach dem Erscheinen von Intel Arc Alchemist oft anders . Für den Massenmarkt war das ein Hindernis, das mit Battlemage (Xe2) überwunden zu sein scheint.
Dritte Generation bereits fertig
Ein wesentlicher Treiber für die Entwicklung sind Intels Notebook-CPUs, in denen die gleiche GPU-Technologie verbaut ist, die auch auf den dedizierten Grafikkarten zum Einsatz kommt. Intel Core Ultra Series 2 (Lunar Lake) ist dank Xe2 (Battlemage) auch im Grafikbereich konkurrenzfähig zu AMDs Ryzen-AI-HX-300-Serie (Strix Point), zusätzlich kann die integrierte Grafikeinheit für KI-Berechnungen genutzt werden.
In der zweiten Jahreshälfte soll Panther Lake erscheinen, dann bereits mit Xe3 (Celestial) für die integrierte GPU. Auf der CES 2025 zeigt Intel mit einigen ODM-Partnern (Original Device Manufacturer) bereits lauffähige Notebooks mit Panther-Lake-Prozessoren. Die Notebook-CPUs folgen auf Lunar Lake und Arrow Lake und haben erstmals wieder einen von Intel selbst hergestelltes CPU-Chiplet (Tile) aus der eigenen 18A-Fertigung.
Mit fast fertigen Panther-Lake-Prozessoren demonstriert Intel zeitgleich, dass auch die Entwicklung von Arc Celestial weitgehend abgeschlossen ist. Es ist damit nur eine Frage der Zeit, bis die Architektur auch ihren Weg in Desktop-Grafikkarten findet. Nach Xe3 (Celestial) folgt Xe4 unter dem Codenamen Druid.



