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Arc B580: Intels neue Grafikkarte bricht in älteren Systemen zusammen

Zusammen mit einem Intel Core i5-9600K werden teilweise unspielbare Bildraten in populären Games erreicht. Es wird ein Treiberproblem vermutet.
/ Oliver Nickel
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Die Arc B580 ist wohl nicht immer die beste Wahl. (Bild: Intel)
Die Arc B580 ist wohl nicht immer die beste Wahl. Bild: Intel

Mit der Arc B580 hat Intel viele Kunden durch eine wettbewerbsfähige Grafikkarte im mittleren Preissegment überrascht. Bei einem Preis von etwas mehr als 300 Euro sollte sie besonders für Kunden geeignet sein, die ihre Grafikkarte aufrüsten, die ältere CPU aber behalten wollen. Zumindest in einem Testszenario scheint die Grafikkarte teilweise abzufallen. Der Youtube-Kanal Hardware Canucks hat die B580 in Zusammenhang mit dem Intel Core i5-9600K ausprobiert(öffnet im neuen Fenster) .

In Games wie Cyberpunk 2077, Warhammer 3: Total War und Counter-Strike 2 ist ein einfaches GPU-Upgrade auf die Arc B580 im Zusammenspiel mit dem Core i5-9600K immerhin eine merkliche Verbesserung – auch wenn das gleiche System mit dem aktuellen Ryzen 9800X3D noch mehr fps bietet. Wenn möglich, hat Hardware Canucks die von Intel empfohlene Resizable-Bar-Unterstützung eingeschaltet.

Einige Games unspielbar

In anderen Games verhält sich die Grafikkarte sonderbar. Das System ist in Hogwarts: Legacy so langsam, dass die Frameraten durch 19,1 fps bei 1 %-Lows kaum zumutbar sind. In Bethesdas Starfield ist das System sogar langsamer als eine Geforce GTX 1660 Super mit Core i5-9600K. Auch in Warhammer 40K: Space Marine 2 und Rainbow Six Siege werden schlechte Bildraten mit unerwartet niedrigen Tiefstwerten erreicht.

Hardware Canucks warf einen weiteren Blick auf die Ergebnisse und sieht eine Korrelation zwischen GPU-Auslastung und Performance. In allen betroffenen Spielen wird die Grafikkarte wohl nicht komplett genutzt und so Potenzial verschenkt. Das wiederum sieht der Youtube-Kanal in Treiberproblemen begründet. Intel konnte die Ergebnisse teilweise replizieren und arbeitet aktuell an einer Lösung des Problems. Sollte es ein Treiberproblem sein, ließe sich dies mittels Update ausgleichen.


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