Arc Alchemist DG2-512: Intel-Grafikkarte soll Geforce RTX 3070 einholen

Mit der Intel Arc soll ein dritter Spieler für Gaming-Karten antreten. Leistungsaufnahme und Performance scheinen gut auszufallen.

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Intel wirbt damit, dass erste Arc-Modelle im Q1/2022 erscheinen.
Intel wirbt damit, dass erste Arc-Modelle im Q1/2022 erscheinen. (Bild: Intel)

Im ersten Quartal 2022 ist es laut Intel so weit: Erstmals seit der 1998 gefloppten i740 (Auburn) und dem DG1-Testvehikel wird der Hersteller wieder dedizierte Grafikchips anbieten. Wie das Portfolio aussieht, will Moore's Law Is Dead erfahren haben - die Informationen klingen durchaus vielversprechend.

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Basis der dedizierten Grafik für Desktops und Laptops ist eine Architektur samt Hardware-Raytracing namens Xe HPG, das steht für High Performance Gaming. Die erste Generation läuft unter dem Codenamen Alchemist, auch schlicht als DG2 (Discrete Graphics #2) bezeichnet.

Intern unterscheidet Intel zwischen dem schnelleren SoC1 alias DG2-512 und dem deutlich kompakteren SoC2 alias DG2-128, so wie es bei AMD oder Nvidia ebenfalls diverse GPUs für unterschiedliche Segmente gibt - siehe beispielsweise Navi 21/22 sowie GA102/GA104. Die Fertigung erfolgt bei TSMCs mit dem N6-Verfahren, also 6 nm mit extrem ultravioletter Belichtung (EUV).

Geforce RTX 3070 angepeilt

Mit den beiden Chips will Intel grob die Desktop-Performance von unterhalb einer (noch nicht offiziell vorgestellten) Radeon RX 6400 bis hin zu einer Geforce RTX 3070 erreichen. Für das Topmodell sind 512 Shader-Cluster sowie ein 256 Bit breites Interface mit 16 GByte GDDR6-Speicher und 225 Watt vorgesehen, nach unten hin sind 128 ALU-Blöcke an 96 Bit bei weniger als 75 Watt geplant.

InterfaceSpeicher PowerGegenspieler
DG2-512 (SoC1)256 Bit16 GByte GDDR6rund 225 WattGeforce RTX 3070
DG2-384 (SoC1)192 Bit12 GByte GDDR6150 bis 200 WattGeforce RTX 3060 (Ti)
DG2-128 (SoC2)96 Bit6 GByte GDDR6 unter 75 WattRadeon RX 6400
Intels Arc für Desktop laut Moore's Law Is Dead
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Das erklärt auch, wieso Nvidia an einer Geforce RTX 3070 Ti mit 16 GByte Videospeicher arbeitet - sollten sich die Prognosen von Intel als korrekt erweisen, würde eine Geforce RTX 3070 (Ti) mit 8 GByte ziemlich fehl am Platz wirken.

Laut Moore's Law Is Dead sollen die Intel Arc zuerst für Desktop-Systeme erscheinen, die Laptop-Varianten etwas später. Die Ankündigung beider Serien könnte im Januar 2022 auf der CES erfolgen, wenngleich Intel sich bei der Beschreibung der Pressekonferenz sehr schmallippig gibt.

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jonasz 15. Dez 2021 / Themenstart

Intel war die meist genutzte GPU lange Zeit auf Steam, Intel beherrscht 60% des gesamten...

Legendenkiller 15. Dez 2021 / Themenstart

CP2077 möchte gerne 8 threads haben also ein 4 Kerne + HT ... also der 10 jahre alte I5...

xPandamon 15. Dez 2021 / Themenstart

Intels iGPUs der letzten Jahre waren alle hinter AMD, Iris XE in den Mobil-Chips war eine...

fabiwanne 15. Dez 2021 / Themenstart

Zumindest offiziell ist keines der Spiele 3D-Fähig. Mit Was für ner Brille spielst du...

superdachs 14. Dez 2021 / Themenstart

Nein die aktuelle Grafikkeneration von Intel wurde speziell auch entwickelt um eben...

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