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Arbeitszeitgesetz:
Jede Minute zählt - Zeiterfassung am Arbeitsplatz

Mit dem neuen Urteil zur Arbeitszeiterfassung kommen neue Herausforderungen auf Unternehmen zu. Wir erklären, wie sich Zeiterfassung auch mit Software möglichst gut in den Arbeitsalltag integrieren lässt.
/ Martin Böckmann
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Ab sofort muss die Arbeitszeit genau dokumentiert werden, das Vertrauensprinzip ist nicht mehr zulässig. (Bild: Gettyimages)
Ab sofort muss die Arbeitszeit genau dokumentiert werden, das Vertrauensprinzip ist nicht mehr zulässig. Bild: Gettyimages

Für einige Arbeitnehmer gehört es zum Arbeitsalltag, sich morgens mit einer Schlüsselkarte oder einem Token an- und abends wieder abzumelden. Kleinere Unternehmen stehen nun vor der Herausforderung, ein ähnliches System möglichst kostengünstig einführen zu müssen. Denn mit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13.9.2022(öffnet im neuen Fenster) ist ab sofort jeder Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter zu erfassen. Mobiles Arbeiten und Homeoffice bringen weitere Herausforderungen mit sich. Wir geben eine Übersicht, welche Lösungen es für diese Fälle gibt.

Besonders Selbstständige haben sich vermutlich schon einmal mit der Erfassung der Arbeitszeit zu Abrechnungszwecken befasst und sind dabei nicht selten beim einfachen Stundenzettel geblieben. Start- und Endzeit eintragen, eventuelle Pausen ergänzen und schon lässt sich genau abrechnen. Die gute Neuigkeit für Betriebe mit verpflichtenden Stundenzetteln: Diese sind auch nach dem Urteil grundsätzlich weiterhin zulässig.

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