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Baxter: Roboter mit Namensschild
Baxter: Roboter mit Namensschild (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Roboter schaffen Arbeitsplätze

"Diese Diskussion, dass der Roboter ein Jobkiller ist, die ist in Deutschland in den 1980er Jahren eigentlich schon beendet worden", sagt Rainer Bischoff, Leiter der Konzernforschung beim Roboterhersteller Kuka, im Gespräch mit Golem.de. Dabei sei hierzulande schon früh erkannt worden, dass durch Roboter Arbeitsplätze nicht vernichtet, sondern geschaffen werden. In den Branchen, die auf Robotik und auf Automatisierung gesetzt hätten, existierten auch in Hochlohnländern wie Deutschland noch Arbeitsplätze. Beispiel dafür sei die Automobilindustrie.

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In den USA wurden in den vergangenen Jahrzehnten viele Arbeitsplätze abgebaut, weil Unternehmen ihre Produktion ins Ausland verlegten. Heute versuchen sie, die Produktion wieder zurückzuholen, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei setzen die Unternehmen auch auf Roboter und Automatisierung.

Die Roboterindustrie wächst - die Zahl der Arbeitsplätze auch

Seit 2010 wachse die US-Robotik-Industrie "beträchtlich", heißt es in einer aktuellen Studie der Association for Advancing Automation (A3), die auf Zahlen des Bureau of Labor Statistics, einer Behörde des US-Arbeitsministeriums, beruht. Gleichzeitig wachse die Beschäftigung. Das stehe im Gegensatz zur verbreiteten Meinung, dass die zunehmende Verbreitung von Robotern zu mehr Arbeitslosigkeit führe.

Die International Federation of Robotics (IFR), der Robotik-Branchenverband, nannte 2011 Zahlen: Der Einsatz von einer Million Industrierobotern habe weltweit direkt zur Schaffung von knapp drei Millionen Arbeitsplätzen geführt. Diese Entwicklung, so sagte die Studie voraus, werde anhalten.

Die Arbeitswelt ändert sich

Allerdings wird sich die Arbeitswelt wandeln. Einige Berufe werden verschwinden, andere sich grundlegend verändern. Das gilt erstmals auch für Tätigkeiten außerhalb der Produktion. So sollen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz Maschinen künftig auch die Arbeit etwa von Journalisten oder sogar die von Künstlern erledigen.

Das wiederum bedeutet, dass die Arbeitskräfte bereit sein müssen, sich weiterzuqualifizieren. Lebenslanges Lernen werde zukünftig in allen Berufssparten gefragt sein, sagt Rüdiger Dillmann, Robotiker am Karlsruhe Institute of Technology (KIT), im Gespräch mit Golem.de. Es sei aber auch eine gesellschaftliche Notwendigkeit, entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten oder andere Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Arbeitswelt ändert sich

"Eines der größten Probleme derzeit ist, die Qualifikationslücke zu schließen, um Arbeitsplätze zu besetzen", sagt der A3-Vorsitzende Jeff Burnstein. "Roboter verbessern die Produktion mehr denn je, sie erhöhen die globale Wettbewerbsfähigkeit und übernehmen langweilige, schmutzige und gefährliche Aufgaben. Das ermöglicht es den Unternehmen ,höherwertige, besser bezahlte und sichere Arbeitsplätze zu schaffen, bei denen Mitarbeiter ihre Gehirne, nicht ihre Muskelkraft nutzen."

Denn an Letzterer wird es in absehbarer Zeit mangeln.

 Sawyer und Baxter arbeiten am BandRoboter ersetzen fehlende Arbeitskraft 

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Jacques de... 10. Nov 2015

Dazu kommt noch, dass man in der Arbeitswelt der Zukunft ohnehin überdurchschnittlich...

Jacques de... 10. Nov 2015

Nicht nur das. Softwareentwickler löst den Berufskraftfahrer auch in den USA als...

Jacques de... 10. Nov 2015

Arbeit wird es immer geben. Ein gewisser Teil der Berufe sind automatisierbar, und diese...

Bostar 09. Nov 2015

Es gibt so viele geprüft sichere kollaborierende Roboter auf dem Markt. Warum werden dann...

DrWatson 07. Nov 2015

Nein. http://www.preussenchronik.de/episode_jsp/key=chronologie_002390.html



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