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Arbeitsspeicher: Gskill stellt 128- und 256-GByte Speicherkits vor

Mehr Arbeitsspeicher lässt sich in Desktop-PCs derzeit nicht verbauen. Der Hersteller verspricht dabei hohe Geschwindigkeit und Kompatibilität.
/ Martin Böckmann
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DDR5-Speicherriegel der Trident-Z5-Serie mit AMD-Expo-Profil. (Bild: Gskill)
DDR5-Speicherriegel der Trident-Z5-Serie mit AMD-Expo-Profil. Bild: Gskill

Der Speicherhersteller Gskill hat neue Speicherkits mit Kapazitäten von 128 und 256 GByte(öffnet im neuen Fenster) für Desktop-PCs vorgestellt. Beide Varianten bestehen aus Dual-Rank-Speicherriegeln mit einer Speicherkapazität von 64 GByte. Bei den Speicherprofilen gibt es jedoch Unterschiede, die höchste Kapazität gibt es offiziell nur für AMD-Systeme.

Während das 128-GByte-Kit aus zwei Modulen besteht und mit einem XMP 3.0 Profil für DDR5-6400 CL36-44-44-102 versehen ist, gibt es das 4er-Set ausschließlich mit AMD-Expo-Profil und DDR5-6000. Dabei kann aus drei Profilen mit unterschiedlichen Timings gewählt werden, das schnellste Profil gibt der Hersteller mit CL32-44-44-96 an.

Gskill weist darauf hin, dass für den Betrieb der 64-GByte-Module zwingend ein vorheriges Bios-Update aus dem Jahr 2025 erforderlich ist, da ältere Versionen nicht oder nicht richtig mit der hohen Speicherkapazität funktionieren. Prinzipiell lassen sich Expo-Speicherkits auch mit Intel-Prozessoren verwenden, eine Garantie für fehlerfreien Betrieb gibt es jedoch nicht.

Auch ältere Mainboards sind kompatibel

Gskill erwähnt explizit AMDs X870-Mainboards, wobei wir in der Vergangenheit auch schon über Bios-Updates für ältere X670-Platinen berichteten. Da die Chipsätze baugleich sind, ist eine generelle Kompatibilität sehr wahrscheinlich.

Die Hersteller von CPUs, Mainboards und Arbeitsspeicher machten in den vergangenen Jahren einige Fortschritte. Während die ersten DDR5-Systeme noch Probleme hatten, überhaupt mit mehr als zwei Speicherriegeln zu starten, ist auch der Betrieb von vier Dual-Rank-Modulen mit 192 oder 256 GByte Gesamtkapazität mittlerweile möglich.

Wer ganz sichergehen will, sollte sich an die QVL-Listen der Mainboard-Hersteller und die Spezifikationen des jeweiligen CPU-Herstellers halten. Der Betrieb mit DDR5-6000 ist außerhalb der Spezifikationen von AMD und Intel und somit zwar möglich, aber nicht garantiert.


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