Arbeitsspeicher: Erste schnelle DDR5-Kits sind angekündigt

Hersteller wie Adata und Gskill präsentieren DDR5-Speicher, der teils mit hohem Takt und sogar vergleichsweise scharfen Latenzen läuft.

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DDR5-Speicher der Trident-Z5-Reihe
DDR5-Speicher der Trident-Z5-Reihe (Bild: Gskill)

Wenn Intels Alder Lake genannte neue CPU-Generation für Desktop-PCs erscheint, ist der Markt vorbereitet: Adata und Gskill haben DDR5-Speichermodule angekündigt, denn die Prozessoren unterstützen neben DDR4 auch den neuen RAM-Standard.

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Seitens Adata gibt es DDR5-4800, was den Einstieg in den neuen Typ bildet. Zu den Latenzen hat sich der Hersteller nicht geäußert, allerdings dürfte CL40 gesetzt sein - denn das spezifiziert das Speichergremium Jedec. Die Module soll es mit 8 GByte bis 32 GByte geben, auch Kits mit bis zu 64 GByte will Adata anbieten.

Bei Gskill ist man schon weiter und plant basierend auf Samsung-Dies von DDR5-5600 bei CL 40-40-40-76 bis hin zu DDR5-6400 bei vergleichsweise straffen Latenzen von 36-36-36-76 (ergibt 11,25 ns). Diese Werte gelten für die Trident Z5 genauso wie die Trident Z5 RGB mit 2 x 16 GByte, die Command Rate liegt jeweils bei 2T. Aktuelle DDR4-Module mit DDR4-3200-CL14 haben eine kürzere Zugriffszeit (8,75 ns) als DDR5.

DDR5 wird 2022 zum Standard

Keine Angaben gibt es zu den Preisen der DDR5-Speicherkits, weder Adata noch Gskill äußerten sich dazu. Klar ist nur, dass beide Hersteller ihre Module ab November 2021 verkaufen wollen - günstiger als DDR4 wird DDR5 aber sicherlich nicht werden.

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Aufgrund der DDR5-Technik weist bereits DDR5-3200 mehr effektive Bandbreite auf als DDR4-3200. Der neue Arbeitsspeicher unterstützt zwei voneinander unabhängige 32-Bit-Kanäle, ein Daten-Prefetching mit 16n statt 8n gleichzeitigen Zugriffen und doppelt so viele Speicherbankgruppen (8Gx4B statt 4Gx4B), zudem Same Bank Refresh für eine geringere Latenz. Die Burst Length verdoppelt sich von 8 auf 16.

Ebenfalls wichtig sind gesunkene Betriebsspannungen von 1,1 Volt statt 1,2 Volt (VDD/VDDQ) respektive 1,8 Volt statt 2,5 Volt (VPP). Zu den ersten Server-CPUs mit DDR5-Unterstützung gehören AMDs 96-kerniger Genoa mit Zen 4 und Intels 64-kerniger Sapphire Rapids mit Golden Cove, beide sollen 2022 erscheinen. Im Desktop-Segment macht Intels Alder Lake sogar schon im November 2021 den Anfang, der Chip kann allerdings auch noch mit DDR4-Speicher umgehen.

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