Abo
  • Services:

Arbeitsspeicher: Die Preise für DDR3 und DDR4 steigen

Innerhalb eines halben Jahres haben sich die Kosten für Arbeitsspeicher (RAM) fast verdoppelt. Wer heute 16 GByte an DDR4-2133 kaufen möchte, bezahlt 90 statt 50 Euro. Ein Preisrückgang ist nicht zu erwarten - im Gegenteil.

Artikel veröffentlicht am ,
Vier DDR4-Speichermodule
Vier DDR4-Speichermodule (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer sich mit Blick auf Weihnachten ein neues PC-System kaufen oder ein vorhandenes mit mehr Arbeitsspeicher aufrüsten möchte, zahlt einen hohen Preis: Seit dem Frühling und vor allem verglichen mit dem Sommer 2016 ist DRAM deutlich teurer geworden. Das gilt für DDR3- und für DDR4-Arbeitsspeicher ebenso wie für die mobilen LPDDR3-/LPDDR4-Pendants.

Stellenmarkt
  1. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Grasbrunn bei München
  2. ElringKlinger AG, Dettingen an der Erms

Sofern einzig Angebote gelten, die tatsächlich verfügbar sind, haben sich die Preise nahezu verdoppelt: Ein DDR3-1600-Kit mit zwei Modulen mit je 8 GByte Kapazität war im Sommer noch für etwa 55 Euro erhältlich und kostet derzeit rund 95 Euro. Zwei Riegel an DDR4-2133-Speicher mit insgesamt 16 GByte sind für knapp 90 Euro zu haben, vor einem halben Jahr lag der Preis bei 50 Euro. Im Frühling waren beide Speichersorten teurer als im Sommer.

Das Prinzip von Angebot und Nachfrage

Hintergrund für die steigenden Modulpreise sind die Kosten für Speicherchips. Die werden bei Herstellern wie Micron, Nanya, Samsung, SK Hynix oder auch Toshiba produziert und dann selbst verwendet oder an Partner verkauft. Da eine erhöhte Nachfrage besteht, verlangen die Fertiger mehr. In den kommenden Wochen dürfte sich die Situation allerdings wenig entspannen.

Intel veröffentlicht im Januar 2017 seine neuen Prozessormodelle vom Typ Kaby Lake für Desktop-Systeme und Notebooks. Hier wird DDR4-Speicher in Form von Steckmodulen (SO-DIMM und UDIMM) verwendet, Gleiches gilt für AMDs kommenden Sockel AM4. Dort werden CPUs vom Typ Summit Ridge sowie APUs mit integrierter Grafik (Bristol Ridge genannt) eingesetzt.

Damit ist im Consumer-Segment der Schritt zu DDR4-Speicher vollzogen, da AMD wie Intel diesen für die Mainstream- und Server-Plattformen nutzen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com
  2. 57,99€
  3. und Vive Pro vorbestellbar

redbullface 17. Dez 2016

Es geht ja auch um die Preise. Deswegen habe ich das ja gepostet. Es geht nämlich...

Ach 16. Dez 2016

Wow, mal einfach so pure Erfindungen zu posten um seine Argumente zu stützen. Das hätte...

pxxsxx 15. Dez 2016

Ist doch relativ günstig im Vergleich zu dem, was wir im Moment noch für die erste DDR...

Ach 14. Dez 2016

Mit 8 GB Billigram macht man Investitionstechnisch auf den ersten Blick nichts falsch...

xploded 14. Dez 2016

Dafür hatte ich schon 2011 128GB verbaut. Im Sommer wurde regeneriert, nun sind es 768GB...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /