Arbeitsspeicher: DDR5 nähert sich langsam der Marktreife

Das Speichergremium Jedec arbeitet an der Spezifikation von DDR5-Speicher, der Standard braucht aber noch Jahre, bis er verfügbar wird. Intel denkt derweil schon an automatisches Overclocking, vorerst erhalten allerdings einige Kaby-Lake-Chips flotten DDR4-2400.

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DDR5 soll bis 2020 verfügbar sein.
DDR5 soll bis 2020 verfügbar sein. (Bild: Intel)

Mit zu den spannendsten Sessions auf dem Intel Developer Forum zählt das alljährliche Update samt abschließendem Ausblick zum Arbeitsspeicher - ohne geht es schließlich nicht. Intels Geof Findley hat zudem die erfreuliche Angewohnheit, sich nicht stumpf an den Präsentationsfolien entlangzuhangeln, sondern darüber hinaus viele Informationen zu benennen, und ziemlich unterhaltsam ist der Senior Memory Ecosystem Manager ohnehin.

  • DDR4 ist mittlerweile Standard. (Bild: Intel)
  • Die 7th Gen alias Kaby Lake unterstützt DDR4-2400. (Bild: Intel)
  • Roadmap zu (LP)DDR(L)3 und (LP)DDR4(X) für 2016/2017 (Bild: Intel)
  • LPDDR4 gewinnt dank Smartphones massiv an Bedeutung. (Bild: Intel)
  • Vergleich von (LP)DDR3 und DDR4 (Bild: Intel)
  • 3D Xpoint hat einige Vorteile verglichen mit DDR4. (Bild: Intel)
  • Bis 2020 soll DDR5 verfügbar sein. (Bild: Intel)
Die 7th Gen alias Kaby Lake unterstützt DDR4-2400. (Bild: Intel)
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Abseits des Running Gags, dass die Zahlen zur Marktentwicklung der Analysten von IHS mehrere Tausend Dollar kosten und er sie im Rahmen seines Vortrags kostenlos verteile, gab es konkrete Details: DDR4-Speicher ist bei Intel mittlerweile Standard, vom High-End-Server (Xeon E7/E5) bis hinab zu Ultrabooks. Einzig in Tablets und bei der Atom-Reihe wird noch LPDDR4 oder DDR3L verwendet, daran ändert sich auch mit der in wenigen Wochen erscheinenden siebten Core-Generation alias Kaby Lake nichts.

Die unterstützen DDR4-2400 statt DDR4-2133 und werden zu über 90 Prozent damit kombiniert, (LP)DDR3 spiele kaum eine Rolle. Ohnehin werde LPDDR4 (LP für Low Power) nur bei sehr kompakten Formfaktoren verwendet, wo die Platzersparnis und die niedrigere Leistungsaufnahme trotz geringerer Transferrate und höherer Kosten den Ausschlag geben. In Smartphones wie Tablets ist LPDDR3/LPDDR4 daher Standard, das etwas sparsamere und sehr flotte, aber teurere LPDDR4X gewinnt langsam an Bedeutung.

  • DDR4 ist mittlerweile Standard. (Bild: Intel)
  • Die 7th Gen alias Kaby Lake unterstützt DDR4-2400. (Bild: Intel)
  • Roadmap zu (LP)DDR(L)3 und (LP)DDR4(X) für 2016/2017 (Bild: Intel)
  • LPDDR4 gewinnt dank Smartphones massiv an Bedeutung. (Bild: Intel)
  • Vergleich von (LP)DDR3 und DDR4 (Bild: Intel)
  • 3D Xpoint hat einige Vorteile verglichen mit DDR4. (Bild: Intel)
  • Bis 2020 soll DDR5 verfügbar sein. (Bild: Intel)
Vergleich von (LP)DDR3 und DDR4 (Bild: Intel)

Im Enterprise-Segment steigt der Umsatz durch Speicher (Memory) und Storage kontinuierlich leicht, im Consumer-Markt hingegen sinken die Zahlen weiterhin leicht. Im Serverbereich sind mittlerweile DDR4-Module mit 128 GByte erhältlich, in absehbarer Zeit soll die 3D-Xpoint-Speichertechnik alias Optane/QuantX in Form von nicht flüchtigen NVDIMMs für DDR4-Speicherbänke die Kapazität bei geringeren Kosten verdoppeln.

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Noch weiter in der Zukunft wird DDDR5 erscheinen: Das Speichergremium Jedec möchte bis Ende 2016 die Spezifikation fertiggestellt haben, vor 2020 ist die Verfügbarkeit von Modulen aber eher unwahrscheinlich. Intel arbeite dennoch bereits an einer neuen Version von XMP (Extreme Memory Profile), bei dem der Speicher mit wenigen Klicks übertaktet wird. Das aktuelle XMP 2.0 auf Basis von DDR4 liefert bereits durchaus brauchbare Resultate.

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Neuro-Chef 18. Aug 2016

Verstehe auch nicht, warum jemand unbedingt auf einem Video-Abspiel-PC zocken will. Pfui!

HelpbotDeluxe 17. Aug 2016

Dein Ernst? i5 3570k Arschlahm? Ne is klar...

Sarkastius 17. Aug 2016

Lieber Golressy, ich finde deine Idee sehr gut. Aber es wundert mich, das du eine so...

FreiGeistler 17. Aug 2016

Och, Möglichkeiten gibts schon noch. Vor der Quantenarchitektur kämen wohl noch Graphen...



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