Abo
  • Services:
Anzeige
Proband bei der Belastungsstudie
Proband bei der Belastungsstudie (Bild: Fraunhofer IFF)

Arbeitsschutz: Deutscher Roboter schlägt absichtlich Menschen

Proband bei der Belastungsstudie
Proband bei der Belastungsstudie (Bild: Fraunhofer IFF)

Roboter töten Menschen. Diese Erfahrung haben schon mehrere Betriebe gemacht. Deutsche Wissenschaftler wollen Industrieroboter feinfühliger machen. Dazu müssen sie erst einmal herausbekommen, wie stark der Roboter zuschlagen darf, ohne einen Schaden zu verursachen. Freiwillige vor.

Anzeige

Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und Automatisierung (IFF) will Roboter zu sicherheitsbewussten Arbeitskollegen machen. Dazu wurde eine Maschine entwickelt, die eine Gruppe Freiwilliger auf Arm oder Schulter schlagen kann, die dann ihrerseits auf einer Skala den Schmerz eintragen. Das Gerät verfügt über eine Art Pendel, das ausschlagen kann. Beim Erreichen eines vorher festgelegten Schmerzlevels wird der Versuch beendet und der Freiwillige mit Ultraschall auf mögliche leichte Schäden hin untersucht.

Die Versuche haben einen ernsten Hintergrund. Mitte des Jahres 2015 ereignete sich ein Unfall mit einem Montageroboter in einem Volkswagen-Werk. Dabei wurde ein Techniker tödlich verletzt. Der Roboter habe den Mann gegen eine Metallplatte gedrückt, berichtete die Regionalzeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA).

Unfälle mit Robotern in Fabriken sind zum Glück sehr selten, da der Bereich der Maschinen strikt von dem der Menschen getrennt ist. In Zukunft könnten aber immer mehr kollaborative Roboter eingesetzt werden, die Hand in Hand mit Menschen arbeiten. Das gilt auch für Bereiche abseits der industriellen Fertigung zum Beispiel in Krankenhäusern oder der Altenpflege.

Wenn Roboter ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wo die menschliche Schmerzschwelle liegt, könnten viele Unfälle vermieden werden. Natürlich sei es am besten, den Kontakt komplett zu vermeiden, sagte einer der beteiligten Forscher gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Findet jedoch eine Berührung statt, sollten die Folgen so gering wie möglich sein.

Für die Mensch-Roboter-Kollaboration entwickelt das Fraunhofer IFF in Magdeburg ein taktiles, berührungssensitives Sensorsystem, das Kollisionen des Roboters mit Menschen und Gegenständen zuverlässig erfasst und den Roboter im Kollisionsfall sofort stoppt.


eye home zur Startseite
MüllerWilly 18. Nov 2015

Das ist doch gar kein Problem. Jeder Roboter (Keine Kampf-Drohnen) der Welt hat sich...

Friedrich.Thal 16. Nov 2015

In den meisten Fällen ist der Roboterarbeitsplatz durch die Türsensoren und durch einen...

Force8 16. Nov 2015

Gerade im Automobilbau wird ein immenser Aufwand getrieben, damit Werker (= die dort...

NexuryBlaymore 16. Nov 2015

na und notfalls endet es halt wie bei TBBT :D

Dwalinn 16. Nov 2015

Wenigstens wurde diese Test an niemanden gemacht der nicht mitteleuropäisch aussieht.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Westermann Gruppe, Braunschweig
  3. Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
  4. SQS Software Quality Systems AG, Frankfurt, Köln, München, deutschlandweit


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 449,94€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 199,99€ statt 479,99€ - Ersparnis rund 58%

Folgen Sie uns
       


  1. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  2. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  3. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  4. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  5. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  6. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  7. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  8. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  9. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt

  10. BGH-Urteil

    Banken dürfen Geld für SMS-TANs verlangen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Verabschiedung aus DTM

    stq66 | 16:26

  2. Re: Sehr sicher...

    Salzbretzel | 16:25

  3. Re: Benutzen Googler eingentlich privat Android?

    logged_in | 16:25

  4. Re: ja, und? wen interessierts? keinen!

    i<3Nerds | 16:24

  5. Nur für Neukunden

    Moritur | 16:24


  1. 15:46

  2. 15:02

  3. 14:09

  4. 13:37

  5. 13:26

  6. 12:26

  7. 12:12

  8. 12:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel