Arbeitsplatz: Apple feuert Managerin, die sich gegen Missstände aussprach

Ashley M. Gjøvik veröffentlichte E-Mails und Chatverläufe, die auf Missstände bei Apple hinweisen sollten. Der Konzern hat sie entlassen.

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Gjøvik fühlte sich während ihrer Arbeit bei Apple oft bedroht und übergangen.
Gjøvik fühlte sich während ihrer Arbeit bei Apple oft bedroht und übergangen. (Bild: Ashley M. Gjøvik)

Seit Januar 2021 hat sich die Apple-Managerin Ashley M. Gjøvik öffentlich gegen den Arbeitgeber ausgesprochen. Ihr ging es darum, Missstände bei Apple aufzudecken, vor allem im Bereich der sexuellen Belästigung und Einschüchterung von Mitarbeitern. Apple hat sie nun gefeuert, berichtet das Magazin The Verge. Der Grund: Sie habe absichtlich vertrauliche Informationen veröffentlicht.

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"Seitdem ich meine Bedenken am Arbeitsplatz im März 2021 geäußert habe und mir sofort mit Vergeltung und Einschüchterung entgegnet wurde, habe ich mich schon genau auf diese Situation vorbereitet", sagt Gjøvik. Bereits im August wurde sie von der Arbeit freigestellt, einen Monat später folgte dann die offensichtliche Kündigung.

Apple speichert intime Daten

In etwas aktuelleren Vorfällen hat Gjøvik Datenschutzbedenken geäußert. So musste sie vor einigen Jahren wohl privat genutzte Hardware abgeben, weil die Rechtsabteilung bei Apple dies verlangte. Eine Chance, private Daten zu löschen, wurde ihr wohl nicht gelassen. "Alsooo, Apple hat Bilder meiner Brüste", schreibt sie auf Twitter. Offenbar hatte sie einige Nacktbilder von sich selbst auf ihrem abgegebenen Gerät gespeichert. Die seien nun im Tresor für Beweise abgelegt.

Gjøvik hat eine lange Liste diverser Vorfälle, E-Mails, Dokumente, Chat-Verläufe und Tweets angesammelt und auf einem Blog chronologisch veröffentlicht. In der Diskussion geht es nicht nur um das Speichern von Nacktbildern, sondern anscheinend auch um zahlreiche Einschüchterungstaktiken und Manipulationsmethoden. Zudem wurde sie wohl des Öfteren bei Entscheidungsfindungen übergangen oder nicht ernst genommen.

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Dabei sollte zwar beachtet werden, dass dies nur den Teil von Apples Unternehmensstruktur darstellt, in dem Gjøvik arbeitete. Solche Vorfälle geben allerdings generell zu denken, ob der Konzern nicht intern etwas unternehmen und umstrukturieren sollte.

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