Arbeitsmarktanforderungen: Menschliche Fähigkeiten bleiben unverzichtbar

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Das Weltwirtschaftsforum hat herausgefunden: Kreativität und Anpassungsfähigkeit sind wichtiger als technisches Wissen. Aber in Stellenanzeigen steht das kaum drin – und Schulen und Universitäten bringen diese Fähigkeiten zu wenig bei.
Ein neuer Bericht mit dem Titel New Economy Skills: Unlocking the Human Advantage(öffnet im neuen Fenster) vom Dezember 2025 zeigt: Fähigkeiten wie Kreativität, Innovation und Anpassungsfähigkeit sind wertvoller geworden als rein technisches Können. Für den Bericht wurden Daten von Bildungseinrichtungen, Job-Plattformen und viele Experten befragt.
Das Ergebnis: Es gibt eine große Lücke zwischen dem, was Firmen wirklich brauchen, und dem, was in Stellenanzeigen steht. Eine Untersuchung von US-Stellenanzeigen zwischen Mai 2024 und April 2025 zeigt: Nur 72 Prozent erwähnen überhaupt mindestens eine dieser menschlichen Fähigkeiten. In Bereichen wie Logistik und Transport sind es sogar nur 44 Prozent.
Jede Region hat andere Stärken
Wenn man misst, was verschiedene Fähigkeiten wert sind, steht kreatives Denken ganz oben. Trotzdem wird es bei Einstellungen und Beförderungen am wenigsten beachtet. Der Bericht zeigt: Was Unternehmen in Zukunft brauchen werden und was sie heute honorieren, passt nicht zusammen.
Fast 60 Prozent der Chefs weltweit finden, dass Absolventen gut mit anderen zusammenarbeiten können. Aber weniger als die Hälfte sagt das über Kreativität, Neugier oder die Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen. Je nach Weltregion gibt es dabei große Unterschiede.



