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Arbeitsmarkt in der Coronakrise:
Besser Hire and Fire oder Subventionen?

Millionenfach Kurzarbeit in Deutschland versus Massenentlassungen in den USA: Welches die wirksamere Strategie ist, um die Wirtschaft nach der Coronakrise wieder in Gang zu bringen, hängt vor allem davon ab, wie lange sie dauert.
/ Peter Ilg
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Unterschiedliche Strategien zur Bewältigung der Krise: US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel (Bild: Clemens Bilan & Mandel Ngan/Getty Images)
Unterschiedliche Strategien zur Bewältigung der Krise: US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel Bild: Clemens Bilan & Mandel Ngan/Getty Images

Deutschland und die USA sind die beiden extremen Pole im Umgang mit der Coronakrise am Arbeitsmarkt, die meisten anderen Länder agieren zwischen diesen Extremen. Während Deutschland mit Kurzarbeit versucht, Beschäftigung durch Subventionen aufrechtzuerhalten, herrscht in Amerika nach wie vor eine gnadenlose Hire-and-Fire-Mentalität.

Dies hat dazu geführt, dass innerhalb der letzten beiden Märzwochen zehn Millionen US-Amerikaner ihren Job verloren haben. Wegen der anhaltenden Pandemie gehen Wirtschaftsexperten davon aus, dass im April mindestens noch mal so viele dazukommen. In den USA macht die Krise Millionen Menschen arbeitslos, in Deutschland führt sie zu massiven Ausgaben durch Kurzarbeitergeld und finanzielle Rettungsschirme der Regierung. Welcher Ansatz ist wirkungsvoller, um nach der Krise schnell wieder in Fahrt zu kommen? Darum geht es beiden Staaten.

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