Arbeitsmarkt: 11 Prozent mehr Gehalt in der tarifgebundenen IT-Branche

Laut einer Entgelterhebung der IG Metall sind die Einkommen in der ITK-Branche um 11 Prozent gestiegen. Doch den Zuwachs beim Gehalt gab es nur da, wo Tarifverträge gelten.

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Die Erhebung der IG Metall
Die Erhebung der IG Metall (Bild: IG Metall)

Beschäftigte tarifgebundener Unternehmen der IT-Branche haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 11 Prozent mehr Entgelt als Beschäftigte in Betrieben ohne Tarifvertrag erhalten. Das ergab die achtzehnte Entgelterhebung, die die IG Metall im Vorfeld der Cebit am 9. März 2016 veröffentlicht hat. Mit rund 37.000 Entgeltdaten aus mehr als 145 Betrieben und Unternehmen bietet die Studie einen Überblick über aktuelle Jahresgehälter sowie deren Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren.

Demnach stiegen die Gehälter nur dort, wo die Tarifverträge gelten. So erhielten die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie nach dem Tarifabschluss im vergangenen Jahr 3,4 Prozent mehr Geld, während laut Studie die Entgelte in der ITK-Branche über alle Jobfamilien und Hierarchiestufen hinweg nur um durchschnittlich 1,3 Prozent stiegen.

Die Branche verzeichnet laut Bericht eine enorme Dynamik, die zugleich den Leistungsdruck auf die Beschäftigten verstärkt. "Die Sicherung und Gestaltung von Arbeitsplätzen steht deshalb an höchster Stelle.", sagte Christiane Benner, zweite Vorsitzende der IG Metall. Die Beschäftigten in der ITK-Branche brauchten sichere Perspektiven.

Stellenabbau in einigen großen Unternehmen

Im Jahr 2015 waren in der Branche erstmals über eine Million Menschen beschäftigt. Aber es gab auch einen deutlichen Stellenabbau in einigen großen Unternehmen. Hewlett-Packard (HP) will in Deutschland 1.000 bis 1.500 Stellen an andere IT-Dienstleister auslagern. Betroffen sei der Bereich Enterprise Services in Deutschland. Der Konzern hat am 14. Oktober 2015 die Beschäftigten über die Pläne informiert. Sie sollen bis zum 1. Juli 2016 umgesetzt werden.

Fujitsu will sich komplett aus Paderborn zurückziehen, 580 Beschäftigte sind davon betroffen. Den Mitarbeitern soll bis zum 30. September 2016 gekündigt werden. Der Standort soll bis Ende Dezember 2016 aufgelöst werden, wie Sprecher Michael Erhard sagte.

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DrWatson 11. Mär 2016

Kein Quatsch sondern die Realität. Wenn du willst, darfst du auch sachlich argumentieren...

HûntStârJonny 11. Mär 2016

Wo sind denn diese Stellen? Bin in Bayern und durchaus in dem genannten Fachgebiet...

Hawk321 10. Mär 2016

Pah...das ganze Lohndumping ist doch eh meistens illegal. Wie ist das noch mit 30% unter...



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