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Arbeitskreis Netzpolitik: Für CSUnet ist E-Sport eine Sportart

Gamescom 2016
E-Sport hat einen neuen Befürworter in der Politik: Der netzpolitische Arbeitskreis der CSU will sich für die Anerkennung des professionellen Videospielens als Sportart stark machen. In den vergangenen Wochen ist ein deutscher E-Sport-Verband gegründet worden.
/ Sebastian Wochnik , dpa
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Team Natus Vincere bei der ESL One 2016 in Frankfurt (Bild: Helena Kristiansson/ESL)
Team Natus Vincere bei der ESL One 2016 in Frankfurt Bild: Helena Kristiansson/ESL

Zum Start der Gamescom fordert der netzpolitische Arbeitskreis der CSU die Anerkennung des E-Sports als Sportart. Damit bekommt der E-Sport erstmals auf Bundesebene politische Unterstützung. "Die Sportart Schach ist unser bestes Vorbild" , sagte die CSUnet-Vorsitzende Dorothee Bär am Mittwoch.

Im Mai startete die Berliner Piratenfraktion die politische Debatte mit einem Antrag zur Initiative des Landes Berlin zur Anerkennung von E-Sport. Zuvor hatte ein Rechtsgutachten die Anerkennung des E-Sports als Sportart ausdrücklich verneint. "... E-Sport nicht als Sport im rechtlichen Sinne anzusehen und nicht als Sportart anerkennungsfähig" , heißt es darin.

Für eine mögliche Anerkennung gibt es ein Problem : Dem E-Sport in Deutschland fehlt die dafür nötige gemeinnützige Vereinsstruktur und die Organisation in Verbänden. Nur wenige E-Sport-Teams sind eingetragene Vereine, besondes größere Teams wählen andere Geschäftsformen.

Ein Verband ist gegründet

Ein deutscher Verband(öffnet im neuen Fenster) wurde angesichts der politischen Debatte zwar gegründet, wird von den seit Jahren in der Szene etablierten Teams aber belächelt: Die Gründer des Verbands hätten wenig Erfahrung in der E-Sport-Szene, seien zu schwach vernetzt und zielten wohl nur aufs Geld ab, sagten mehrere Teammanager Golem.de.

Die größeren deutschen Teams seien aber bereits miteinander im Gespräch, um sich besser zu organisieren und möglicherweise auch einen eigenen Verband zu gründen.


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