Arbeitskampf: Warnstreiks bei Service und Technik der Telekom

In der laufenden Tarifrunde haben bundesweit 5.000 Beschäftigte der Telekom in der Service- und der Techniksparte die Arbeit niedergelegt. Das Unternehmen soll in den Verhandlungen kein Angebot unterbreitet haben.

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Streikende in einer früheren Tarifrunde
Streikende in einer früheren Tarifrunde (Bild: Verdi)

Bei der Deutschen Telekom beginnen erste Streiks in der Tarifrunde. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 9. März 2018 bekannt. Die Arbeitnehmervertretung fordert 5,5 Prozent mehr Geld für bundesweit 62.000 Tarifangestellte, Auszubildende und dual Studierende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

In den ersten Tagen ruft Verdi rund 5.000 Beschäftigte zu Aktionen und Protesten auf. Betroffen sind Betriebsteile und Einrichtungen der Service- und der Techniksparte in nahezu allen Bundesländern. Die dritte Runde der Verhandlungen beginnt am 21. März 2018.

Verdi: Kein Angebot von der Telekom

Die Telekom hat nach Angaben von Verdi in der zweiten Verhandlungsrunde am 8. März 2018 kein Angebot unterbreitet. "Mit einer Verschleppungstaktik kommt die Telekom bei den Beschäftigten nicht durch. Es muss ein Angebot auf den Tisch", sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland. "Es ist nicht unüblich, dass wir in der zweiten Verhandlungsrunde noch kein Angebot vorlegen, das hängt jeweils vom Verhandlungsverlauf ab", sagte dazu ein Telekom-Sprecher Golem.de.

"Bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 hat sich die Telekom für gute Zahlen feiern lassen. Damit ist auch für die Beschäftigten klar: Es ist genug Geld für eine spürbare Lohnerhöhung vorhanden", betonte Sauerland. Die Telekom hat im vergangenen Jahr tatschlich den Gewinn stark gesteigert. Der Konzernüberschuss wuchs um fast 30 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Aus der US-Steuerreform stammt im vierten Quartal ein Sonderertrag von 1,7 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg 2017 um 2,5 Prozent.

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