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Ein Apple Store von innen
Ein Apple Store von innen (Bild: Ian Gavan/Getty Images)

Apple drängt zum Verkauf von Zusatzdiensten

Die Verkäufer in den Apple-Stores sollen vor allem die Zusatzdienstleistungen verkaufen, die Apple anbietet. Nach Auskunft der Verkäuferin gibt es keine Verkaufsquote für Geräte. Allerdings wird Druck gemacht, wenn diese ohne typische Apple-Zusatzdienstleistungen verkauft werden. Dazu gehören Mobilfunkverträge, die Garantieverlängerung Apple Care sowie die One-to-One-Schulungen.

Viele Kunden sollen Apple Care buchen

Die Verkäuferin zeigt sich vor allem von Apple Care wenig begeistert. Der Dienst decke weder Diebstahl noch versehentliche Beschädigung ab, kritisierte sie. Dies werde hingegen von vielen Versicherungen abgedeckt, so dass Kunden Apple Care nicht benötigten, wenn sie eine solche Versicherung hätten. Wer aber nur wenige Apple-Care-Verträge verkaufe, müsse sich später fragen lassen, warum das so sei.

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Etwas besser bewertet die Verkäuferin One-to-One, der für eine bestimmte Käufergruppe hilfreich sein könne. Allerdings sei es nicht für alle Kunden eine sinnvolle Investition. Es richtet sich eher an Kunden, die bestimmte Aufgaben erfüllen wollten und die dafür notwendigen Programme nicht beherrschten. Dann erhielten sie Schulungen, in denen sie das nötige Wissen vermittelt bekämen.

Obwohl auch diese Dienstleistung nur für wenige Käufer interessant sei, sehe es Apple nicht gerne, wenn Verkäufer es nicht schafften, Kunden zur Buchung des Dienstes zu bewegen.

Verkäufer sehen neue Produkte zusammen mit den Kunden

Wenn ein neues iPhone auf den Markt kommt, werden die Apple Stores nach Aussage der Verkäuferin immer erst in der Nacht zuvor damit beliefern. Das hat für die Verkäufer den Nachteil, dass sie die neuen Produkte erst sehen, wenn die Kunden sie anfassen können. Den Verkäufern bleibt keine Zeit, sich vor dem Verkaufsstart mit den Produkten zu befassen.

Als die Verkäuferin einmal für sich und ihr Team ein iPad für einen Workshop haben wollte, war das nicht möglich. Sie wollte für das Team ein iPad haben, auf dem eine bestimmte Konfiguration eingerichtet sein kann, um die tägliche Arbeit zu vereinfachen. Aber das war nicht von Apples Regularien abgedeckt.

Der Umgang mit Kunden erschien ihr oftmals nicht passend, wie sie berichtet. Noch bis vor einiger Zeit wurden Kunden brüsk abgewiesen, wenn sie ohne Termin mit einem defekten Gerät in den Laden kamen und um schnelle Hilfe gebeten hatten. Auch wenn Kunden ihre Geräte beruflich benötigen, wurden sie meist abgewiesen.

Die Kunden sollten immer erst einen Termin machen und erhielten meist einen eine Woche später. Das sei für viele Kunden nicht akzeptabel gewesen, erklärt sie. Mittlerweile soll es eher möglich sein, eine Reparatur auch ohne Termin durchführen zu lassen.

 Arbeitsbedingungen: Apple-Store-Mitarbeiterin gewährt Blick hinter die Kulissen

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Spiritogre 03. Jun 2016

Hmm, heißt also ein Verkäufer soll zum Super-Verkäufer befördert werden oder wie? D.h...

DY 31. Mai 2016

Ja, aber psst. Apple will alles nur dieses Image nicht.

Kaiser Ming 31. Mai 2016

das ist falsch ;)

plutoniumsulfat 31. Mai 2016

Könnte teilweise schon, bei vielen Modellen ist zB das 100W stärkere Modell technisch...

Köln 31. Mai 2016

Terminabsprache täuscht Exklusivität vor, zudem wirkt es dadurch auch verbindlicher, ein...



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