Arbeit: Uber-Fahrten sollen preiswerter werden - durch 3.300 Entlassungen
Der CEO von Uber, Dara Khosrowshahi, hat angekündigt, Einsparungen durch großflächige Entlassungen für die Senkung des Fahrpreises zu nutzen. Khosrowshahi hat dies bei einer Tech-Konferenz von Goldman Sachs erklärt, wie Techspot berichtet(öffnet im neuen Fenster).
Uber plant, zehn Prozent seiner Mitarbeiter zu entlassen, was ungefähr 3.300 Angestellten entspricht. Die Entlassungswelle wäre die größte in der Zeit nach Corona. Die Einsparungen sollen in das Unternehmen reinvestiert werden. Sinkende Versicherungszahlungen sollen letztlich dafür sorgen, dass die Preise für Uber-Fahrten sinken.
Einige der frei werdenden Mittel sollen zudem in das Robotaxi-Geschäft von Uber gesteckt werden. Aktuell fungiert Uber hauptsächlich als Vermittler oder auch zusätzlich als Flottenmanager, in Zusammenarbeit mit Partnern wie Waymo. Uber plant zudem, in Zusammenarbeit mit Nuro und Lucid auch eigene Robotaxis anzubieten. Außerdem kooperiert Uber mit Rivian, um eine Robotaxi-Flotte aufzubauen.
Uber geht es wirtschaftlich aktuell gut
Die Entlassungen finden zu einer Zeit statt, in der es Uber nach Angaben des CEOs wirtschaftlich gut gehe. "Einige Firmen warten ab. Wir glauben nicht ans Abwarten", sagt Khosrowshahi. Man agiere aktuell aus einer Situation, in der sich das Unternehmen "in einer Position der Stärke und nicht der Schwäche" befinde.
Ob sich die Preise für Uber-Fahrten tatsächlich verringern werden, bleibt abzuwarten. Denkbar ist auch, dass Khosrowshahi die Aussage zu Marketingzwecken getätigt hat, um die negative Bewertung der Massenentlassungen abzuschwächen.
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