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Arbeit: Microsoft macht Homeoffice und Gleitzeit zum Standard

Nach Google ändert nun auch Microsoft grundsätzlich seine Büroarbeit. Insgesamt soll das Arbeitsleben flexibler werden.
/ Sebastian Grüner
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Der Weg zurück ins Büro bei Microsoft dauert zwar noch, die neuen Regeln dafür stehen aber schon fest. (Bild: VESA MOILANEN/AFP via Getty Images)
Der Weg zurück ins Büro bei Microsoft dauert zwar noch, die neuen Regeln dafür stehen aber schon fest. Bild: VESA MOILANEN/AFP via Getty Images

Der IT-Konzern Microsoft hat seine internen Richtlinien zur Büroarbeit geändert und dies in seinem Unternehmensblog vorgestellt(öffnet im neuen Fenster). Der Windows-Hersteller reagiert damit auf die Erfahrungen und Bedürfnisse seiner Angestellten, die sich während der Covid-19-Pandemie gezeigt haben. Ähnlich wie bereits zuvor schon Google folgt bei Microsoft nun daraus der Schluss, dass auch künftig und vor allem dauerhaft eine flexiblere Arbeitswelt in dem Unternehmen gewährleistet werden soll.

In dem Blog heißt es dazu: "Die Pandemie hat Fragen aufgeworfen, was unsere Mitarbeiter in Zukunft erwarten können. Deshalb haben wir diese Woche den Mitarbeitern einige Hinweise gegeben, wie wir über Arbeitsflexibilität nachdenken können". Offenbar haben sich wie bei Google auch die Microsoft-Angestellten an die neue flexible Arbeitswelt gewöhnt und wollen diese langfristig in dem Unternehmen erhalten. Microsoft passt sich dem nun an.

Flexible Arbeitswelt sofern möglich

Den neuen Richtlinien zufolge wird es demnach künftig als "Standard" angesehen, bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit von zu Hause aus zu arbeiten im Gegensatz zum bisherigen dauerhaften Büroarbeitsplatz. Im konkreten Fall könne es jedoch weiter Einschränkungen geben, da einige Arbeiten eben doch im Büro beziehungsweise vor Ort am Arbeitsplatz erledigt werden müssen.

Zum neuen Standard bei Microsoft sollen künftig auch flexible Arbeitszeiten gehören. Zwar sollen Teilzeitregelungen erst durch Vorgesetzte bestätigt werden müssen, unabhängig davon soll sich aber individuell klären lassen, an welchen Tagen gearbeitet wird und zu welchen Uhrzeiten – also eine unternehmensweite Gleitzeitregelung. Letztlich sollen die Microsoft-Angestellten künftig auch den Ort ihrer Arbeitsstätte wählen können, wobei das Unternehmen hier seinen Angestellten mit Regeln und Ratschlägen zu erwartbaren Ausgaben, Gehältern, Steuern und ähnlichem weltweit zur Seite stehen will.

Diese neuen Regeln sind laut der Ankündigung explizit dazu gedacht, den Microsoft-Angestellten eine Planung für die Zukunft nach der Pandemie zu ermöglichen. Das Unternehmen bestätigt zudem erneut, dass es aber nicht damit rechnet, künftig komplett auf Büros zu verzichten und sieht weiterhin einen hohen Wert in der persönlichen Zusammenarbeit vor Ort.

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Als Unternehmen mit Hauptsitz in den USA ist Microsot wie viele andere IT-Firmen auch besonders von der Covid-19-Pandemie betroffen. Das Unternehmen hatte deshalb bereits im Frühjahr entschieden, dass alle Angestellten nur im Homeoffice arbeiten. Eine Rückkehr in die Büros mit dem nun neuen Arbeitszeitmodell plant Microsoft Medienberichten zufolge für frühestens Januar kommenden Jahres(öffnet im neuen Fenster). Google hatte sich bereits dazu entschieden, dass seine Angestellten frühestens im Sommer 2021 in die Büros zurückkehren sollen.


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