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Golem Plus Artikel
Arbeit in der IT:
Entfremdung, Enttäuschung, Erschöpfung

Raus aus der IT
Ein Job in der IT war lange Zeit ein großes Versprechen. Inzwischen wollen viele ITler nur noch raus aus dem Job – aber wohin?
/ Franziska Hauck
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Nach einigen Jahren im Job kommt bei manchen ITlern das Gefühl auf, alles schon gesehen zu haben. (Bild: Mustafa_Fahd/Pixabay)
Nach einigen Jahren im Job kommt bei manchen ITlern das Gefühl auf, alles schon gesehen zu haben. Bild: Mustafa_Fahd/Pixabay

Die IT steht seit Jahrzehnten für spannende Themen, überdurchschnittliche Gehälter und die Möglichkeit, an der Schnittstelle von Mensch und Technik zu arbeiten. Kaum eine andere Branche war so stark mit dem Versprechen verbunden, die Welt von morgen aktiv mitzugestalten und Innovation nicht nur zu begleiten, sondern voranzutreiben. Software, Plattformen und digitale Produkte prägen unseren Alltag, unsere Arbeit und unsere Kommunikation. Wer in der IT arbeitet, ist mitten in diesem Wandel.

Seit den frühen 2000er-Jahren stieg die Zahl der Beschäftigten im IT-Bereich kontinuierlich. Der digitale Ausbau von Unternehmen, die Entstehung neuer Geschäftsmodelle und später die Plattformökonomie führten dazu, dass Fachkräfte händeringend gesucht wurden. Lange Zeit schien es, als gäbe es nach oben keine Grenze. IT galt als sichere Bank, als Branche mit dauerhaftem Fachkräftemangel und stabilen Karriereaussichten. Und doch entscheiden sich immer wieder Menschen bewusst gegen diesen Weg. In unserer Reihe Raus aus der IT klären wir die Gründe dafür und beschreiben Alternativen.

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