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Arbeit:
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
/ Robert Meyer
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Wer im Gespräch mit dem Vorgesetzten vor Wände rennt, sollte seine Kommunikationsstrategie überprüfen. (Bild: Tobias Költzsch / Golem.de)
Wer im Gespräch mit dem Vorgesetzten vor Wände rennt, sollte seine Kommunikationsstrategie überprüfen. Bild: Tobias Költzsch / Golem.de

Man habe das schon immer so gemacht. Das bekommt Nic in seiner Marketingfirma oft von seinem Chef zu hören. Er ist der neue und einzige "IT Guy" in einer Firma, in der viele IT-Systeme nur halbherzig umgesetzt sind. Eine "fantastische Möglichkeit" sei das in seiner noch jungen Karriere, wird ihm bei der Bewerbung versprochen. Doch schnell stellt sich heraus, dass er als ITler in dieser Firma auf verlorenem Posten steht. Nic schlägt Lösungen für die IT-Probleme vor, doch er rennt regelmäßig gegen eine Wand. Und sein Chef, der Head of Digital? Hat wenig Ahnung von IT, winkt immer wieder ab und spricht lieber über seine Freizeit als über die Technik in der Firma.

Viele Arbeitnehmer dürften sich schon mal über inkompetente Führungskräfte geärgert haben. Wenn sie ahnen, was in der Firma falsch läuft, und trotzdem auf taube Ohren stoßen. Wenn sie ihre Ideen präsentieren, aber die Führung deren Vorteile nicht versteht. Für Nic wird die Situation frustrierend. Irgendwann beginnt er sogar, sich über seine Kollegen zu ärgern. Obwohl sie nur Hilfe für einfache Probleme mit der Technik suchen, für die sie nichts können. In dieser Zeit vor drei Jahren, erzählt der 29-jährige heute, habe er sich zum "schmerzlichen Klischee" eines ITlers entwickelt: unglücklich und unterfordert. Was tut ein IT-Profi in so einer Situation am besten?

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