Aral-Autostudie: Tesla gilt mit Abstand als umweltfreundlichste Marke

Das Interesse am Kauf von Elektroautos und Plugin-Hybriden ist deutlich gestiegen. Das trifft auch auf die gewünschte Reichweite zu.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroautos werden deutlich beliebter.
Elektroautos werden deutlich beliebter. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Fahrzeuge mit Elektroantrieb haben in der Käufergunst deutlich zugelegt. Einer Studie des Mineralölkonzerns Aral zufolge (PDF) interessieren sich 15 Prozent der Befragten für den Kauf eines vollelektrischen Autos. Das entspreche einem Zuwachs von 7 Prozentpunkten seit 2019 und damit einer Verdopplung. Sogar 27 Prozent der Teilnehmer votierten für einen Plugin-Hybrid, was einem Zuwachs von 10 Prozentpunkten entspreche. "Dagegen sind andere Optionen wie Erdgas oder Autogas fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden", teilte Aral am Mittwoch mit.

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Stark verloren im Vergleich zur vorangegangenen Studie von 2019 hätten hingegen Benziner, deren Anteil von 55 auf 32 Prozent sank. Leicht stabilisiert habe sich das Interesse an Pkw mit Dieselantrieb mit einem Anstieg von 12 auf 16 Prozent. "Bei der Erhebung im Jahr 2019 setzten zwei Drittel der Autofahrenden noch auf Diesel- oder Ottomotoren. Inzwischen ist das Kräfteverhältnis zwischen den konventionellen Antrieben und den Alternativen wie Hybrid- oder Elektromotor nahezu ausgeglichen", schreibt Aral.

Ein besonders umweltfreundliches Image hat bei den Befragten der US-Autohersteller Tesla. Mehr als die Hälfte von ihnen (52 Prozent) hält die Marke für umweltfreundlich. Mit großem Abstand folgen BMW, Audi und VW mit jeweils 20 Prozent.

Fast ebenso stark gestiegen wie das Interesse an Elektroautos ist die gewünschte Reichweite. Während diese 2019 noch bei 531 km lag, sind es nun 680 km. Dabei wünschen sich Stadtbewohner sogar eine exorbitante Reichweite von 778 km, die derzeit von keinem verfügbaren Elektroauto realistisch erreicht wird. Bescheidener sind die Landbewohner, die nur 413 Kilometer erwarten.

Mehrheit mit guten Fahreindrücken

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Immerhin 30 Prozent der Befragten sind schon selbst ein Elektroauto gefahren. Davon bewerteten 32 Prozent ihre Fahreindrücke mit sehr gut und 37 Prozent mit gut. Lediglich 4 Prozent haben sehr schlechte Erfahrungen hinter dem Steuer gemacht. Deutlich gestiegen ist in den vergangenen Jahren der Preis, den Käufer für ein Elektroauto zu zahlen bereit sind. Mit 35.667 Euro lag der Betrag deutlich über dem Wert von 2019 mit 29.820 Euro. Dabei zeigten sich die Befragten bereit, durchschnittlich 7.726 Euro mehr für ein Elektroauto zu zahlen.

Gegen die Anschaffung eines Elektroautos spricht für 74 Prozent der Personen, die einen solchen Kauf derzeit ablehnen, eine zu geringe Reichweite. 66 Prozent machen dafür einen Mangel an öffentlichen Ladepunkten geltend. Fast ebenso viele (65 Prozent) stören sich an einem zu hohen Anschaffungspreis. Nur 9 Prozent der Befragten machten einen zu geringen Fahrspaß geltend.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)

Bei der Markenbeliebtheit liegen VW und Audi mit 14 Prozent knapp vor BMW mit 13 Prozent. Tesla liegt mit 4 Prozent gleichauf mit Opel und der VW-Tochter Skoda.

Für die Studie hat Aral in der Zeit vom 7. bis zum 16. März 2021 insgesamt 1.000 Interviews geführt. Die Auswahl der Studienteilnehmer erfolgte demnach als repräsentative Stichprobe von Autofahrern bundesweit nach Postleitzahlengebieten. Um statistisch belastbarere Aussagen treffen zu können, umfasste die Basis der angehenden Neuwagenkäufer 300 Personen.

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robinx999 27. Aug 2021

WEr jetzt ein Auto kauft muss halt von der jetzigen Situation ausgehen. Auf dem LAN wird...

ChMu 26. Aug 2021

Ehhhhm. Nein.

Weitsicht0711 26. Aug 2021

Die ist doch korrekt, es steht ja da nicht das Wort "ist" sondern "gilt". Und nach...

Dwalinn 26. Aug 2021

Der Punkt ist das sie nur eAutos haben. Solange auf einen ID3 zehn Golf kommen ist es...



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