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AT-AT Walker auf der Straße

Ein großer Fortschritt der aktuellen Entwicklungsumgebungen sei, dass man schon jetzt Dinge auf Oberflächen projizieren könne, ohne dafür einen Marker zu benötigen, so der Entwickler weiter. "Früher durfte man die Kamera nicht weit wegbewegen, wenn man nicht das Tracking verlieren wollte. Mit ARKit und ARCOre muss man einmal den Boden erfassen, kann dann aber mit der Kamera wegschwenken." So lässt sich zum Beispiel ein riesiger AT-AT Walker aus Star Wars auf die Straße zaubern. Oder auch eine komplette Hausfassade umtexturieren.

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Eine neue Hololens-Version erscheint wohl Anfang 2019. Voraussichtlich wird die Hololens 2 günstiger sein als die Vorgängerin. "Der Ansatz ist immer noch B2B, aber da ist mit sehr interessanten Projekten zu rechnen, gerade auch wegen des dann wesentlich größeren Sichtfelds", prognostiziert Bickhofe.

Ein Prototyp der Hololens mit angeflanschtem Bauhelm existiert bereits, er dürfte in Industrie und Lagerhaltung zum Einsatz kommen. Auch in der Pre-Visualisierung von Architektur könnte die Hololens gute Dienste leisten. "Bei der Hololens läuft alles über Handerkennung und Gestensteuerung. Das sollte auch mal mit einer leichten, mobilen Brille kombiniert werden", sagt Bickhofe. "Nächste Schritte sind dann auch eine Spracheingabe sowie eine KI, die grundlegende Aufgaben übernimmt und Objekte automatisch für den User erkennt."

Zukunftsprojekt AR Cloud

Zweifellos faszinierend ist auch das Projekt einer weltweiten AR Cloud. Derzeit funktioniert der Austausch von AR-Nullpunkten nämlich nur in Innenräumen oder in einem eng gefassten Außenbereich. Die AR Cloud hingegen ist der Versuch, die kompletten Geoinformationen von Orten bereitzustellen. "Wenn ich also ein Hologramm in Köln auf der Schillergasse am Boden hinterlasse, kann jemand anders eine Woche später auf diesen Datenbestand zurückgreifen", erklärt Bickhofe. "Das ist dann immer noch dasselbe Objekt, das zwei Meter über dem Boden an derselben Stelle schwebt."

Im Grunde sei die AR Cloud ein IP-System für die Realwelt. "Das würde zum Beispiel auch den Times Square mit allen Werbetafeln und Fassaden neu definieren. Man könnte die Werbeflächen x-fach neu bespielen", so Bickhofe.

Voraussetzung ist, dass der Nullanker für alle User bereitgestellt wird, damit sie für die AR Cloud kollaborativ Inhalte generieren können. Mehrere Investoren haben sich bereits auf das Thema spezialisiert und sammeln Startups. Einer davon ist Matt Miesnieks von Super Ventures, er hat ein Chart mit Firmenlogos entwickelt. Auch John Hanke von Niantic (Pokémon Go, Ingress) hat sich bereits zur AR Cloud geäußert: Ihm zufolge ist Niantic weit vorne mit dabei, den Cloud-Standard zu etablieren . Wer hier das Rennen macht, ist Bickhofe zufolge aber noch unklar.

Klar ist aber: Die AR Cloud ist ein ehrgeiziges Projekt, das sich nicht von heute auf morgen verwirklichen lässt - zumal einer lückenlosen Kartierung auch Sicherheitsbedenken entgegenstehen dürften. Wie aber sieht die nahe Zukunft für AR aus? Wird sich die Technologie in absehbarer Zeit am Massenmarkt durchsetzen? "AR-Effekte für Kameras laufen ziemlich gut. Die Leute stellen sich da nicht so sehr die Technikfrage", sagt Bickhofe. Um hingegen eine AR-App zu installieren, sei schon ein Grundinteresse an der Technologie erforderlich. "Man muss AR den normalen Usern erst mal erklären. Dann kommt der Nachmacheffekt", sagt der Entwickler.

 AR: Was Augmented Reality noch fehlt
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SanderK 09. Aug 2018

Altered Carbon, war dazu auch schon nicht Schlecht.

Gonzo333 09. Aug 2018

tja ein paar Jährchen werden da wohl noch ins Land ziehen :)

SanderK 09. Aug 2018

Das ist ja nicht nur ein Themensprung, dass ist ja auch noch ein Zeitsprung...

Hotohori 31. Jul 2018

Träum weiter, bevor AR sich in der breiten Masse durchsetzt, ist VR in der breiten Masse...

Hotohori 30. Jul 2018

Es geht nicht darum sich die Zeiten nicht merken zu können (ansonsten sind auch Eieruhren...


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