Abo
  • Services:

Aquila: Facebook gibt seine Riesen-Drohnen auf

Facebook gibt seine Pläne zum Bau von Internetdrohnen auf. Das Aquila-Projekt, bei dem Drohnen mit einer Spannweite einer Boeing 737 entwickelt worden sind, wird eingestellt. Die Mitarbeiter werden entlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Solardrohne Aquila
Solardrohne Aquila (Bild: Facebook)

Facebook schließt sein Werk in England, in dem die sogenannten Aquila-Drohnen in der Größe einer Boeing 737 entwickelt worden sind. "Wir haben beschlossen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um uns auf die nächsten technischen und regulatorischen Herausforderungen für die HAPS-Konnektivität zu konzentrieren", schrieb Yael Maguire, Director of Engineering bei Facebook, in einem Blogbeitrag. "Das bedeutet, dass wir keine eigenen Flugzeuge mehr konstruieren und bauen werden, und deshalb haben wir unser Werk in Bridgwater geschlossen." Nach Informationen von Business Insider wurde 16 Mitarbeitern gekündigt.

Stellenmarkt
  1. Energiedienst Holding AG, Rheinfelden
  2. Bosch Gruppe, Schwieberdingen

Die Drohnen hätten einen Internetzugang in ländlichen Regionen ermöglichen sollen, indem sie über dem zu versorgenden Gebiet schweben sollten. Die Solardrohnen sollten mit Kommunikationseinrichtungen ausgerüstet werden und in einer Höhe von 18.000 bis 27.000 Metern fliegen. Von dort aus hätten sie jeweils ein Gebiet mit einem Durchmesser von knapp 100 km per Laser versorgen können. Die UAVs sollten bis zu drei Monate lang in der Luft bleiben.

Aquila ist ein riesiger Nurflügler mit einer Spannweite von etwa 40 Metern. Das unbemannte Fluggerät wird von vier Elektropropellern angetrieben. Den Strom liefern Solarzellen auf der Oberseite der leicht gepfeilten Tragflächen. Die Struktur besteht aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff. Um Gewicht zu sparen, hat Aquila kein Fahrgestell, sondern startet von einem Rollwagen und landet auf Kufen. Mit Zuladung soll Aquila rund 400 kg wiegen.

Die Drohne sollte Entwicklungsländern drahtloses Internet zur Verfügung stellen. Statt sogenannte HAPS (High Altitude Platform Stations) wie die Aquila-Drohne selbst zu bauen, will sich Facebook nun auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Technologien konzentrieren.

Beim Erstflug im Juli 2016 war bei Aquila ein Schaden an der Struktur aufgetreten. Dabei wurde die Drohne so schwer beschädigt, dass die US-Behörde für Transportsicherheit (National Transportation Safety Board, NTSB) eine Untersuchung einleitete. Angeblich wollte Facebook 2017 ein Redesign des unbemannten Luftfahrzeugs in Angriff nehmen, doch daraus wurde nichts. 2014 hatte Facebook ein UAV-Unternehmen mit Sitz im britischen Bridgwater für fast 20 Millionen US-Dollar erworben. Dessen Chef Andrew Cox, der Gründer und Leiter des Aquila-Projekts wurde, verließ das Unternehmen 2018.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

JizzKhalifa 28. Jun 2018

Naja also verbieten können es Zensurstaaten ganz einfach: diese Drohnen müssen im...

Nullmodem 27. Jun 2018

Facebook steht da. nm


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /