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Verfügbarkeit und Fazit

Das BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition ist im Onlineshop des Herstellers in zwei Varianten erhältlich. Die günstige Version kostet 230 Euro und kommt mit einer Displayauflösung von 1.280 x 800 Pixeln, die teurere Variante kostet 280 Euro und hat ein Full-HD-Display. Die Kamera ist mit 8 Megapixeln beim teureren Gerät höher auflösend als beim günstigeren mit 5 Megapixeln, zudem ist der Prozessor mit 1,5 statt nur mit 1,3 GHz getaktet. Ansonsten sind die Geräte baugleich.

  • Das Aquaris M10 Ubuntu Edition von BQ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tablet gibt es bereits mit Android - jetzt liefert der Hersteller BQ es auch mit Ubuntu für Mobilgeräte aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Technisch entspricht das Tablet der Android-Version - und ist ebenso in zwei Varianten verfügbar: eine mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und eine mit Full-HD-Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tablet läuft Ubuntu in der Version 15.04. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über einen seitlichen Micro-HDMI-Ausgang soll eigentlich ein externer Monitor angesteuert werden - was in unseren Versuchen allerdings nicht klappte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat je nach Modell eine Auflösung von 5 oder 8 Megapixeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Aquaris M10 Ubuntu Edition ist aus Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf dem Tablet läuft Ubuntu in der Version 15.04. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

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Das Aquaris M10 Ubuntu Edition hat uns im Test keinen Spaß gemacht. Die Grundidee eines Tablets, das sich mit einer Tastatur und einer Maus in einen PC verwandelt, finden wir zwar sehr interessant, diese Ausführung aber nicht.

Auch beim Aquaris M10 bleibt es dabei: Sobald Ubuntu drauf ist, läuft das System schlicht nicht mehr flüssig. Bereits im Mobil-Modus läuft das Tablet nicht flüssig, im Desktop-Modus wird das nicht besser. Sicher, es ist mit seiner Ausstattung kein Topgerät, mit Android läuft es aber doch mit weniger Rucklern.

Dazu kommen noch die Probleme mit dem HDMI-Ausgang und der Tastaturbelegung. Solange es das Canonical-Team nicht schafft, Ubuntu auf Mobilgeräten so weit zu verbessern, dass es angenehm nutzbar ist, sehen wir trotz des guten Convergence-Ansatzes keine gute Zukunft für derartige Geräte. Verschlimmert wird diese Prognose dadurch, dass die veraltete Basis des Images sowie der vermutliche Grund für die Probleme mit Monitor und Tastatur auf eine, wenn überhaupt, nur halbherzige Pflege des Systems durch Canonical schließen lassen.

Ein Hersteller wie BQ wird für sein Engagement im Bereich Ubuntu auf Mobilgeräten auf diese Weise nicht belohnt - im Gegenteil. Wir fragen uns, ob Geräte wie das Aquaris M10 Ubuntu Edition nicht eher ein schlechtes Licht auf den Hersteller werfen, da sie schlicht nicht das können, was Nutzer von ihnen erwarten. Dadurch könnten die Mittelklassegeräte von BQ von manchem für schlechter gehalten werden, als sie eigentlich sind.

Auf ein gutes Tablet mit Ubuntus Convergence müssen Nutzer noch länger warten - das Aquaris M10 ist es noch nicht.

 Altes System mit Beschränkungen auf der Shell
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Horsty 20. Mai 2016

Wow, du weißt viel! Auch ohne detail Kenntnise der Programmierung muss ein kommerzielles...

blackout23 17. Mai 2016

Ubuntu Touch benutzt nur noch den Linux Kernel und die Treiber die das Android Gerät...

cycroja 17. Mai 2016

Das system wird immer besser! Android ist noch basis und erst muss snappycore für handys...

stacker 15. Mai 2016

Ich bin genauso enttäuscht und kann dem Artikel auch nur zustzimmen. Aber ganz...

JOnathanJOnes 13. Mai 2016

Spielt das Update OTA 10.1 ein. Da ist schon vieles besser. Die meisten Kritikpunkte sind...


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