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Ruckelnde Benutzeroberfläche macht keinen Spaß

Allerdings macht auch hier die Hardware-Ausstattung die Arbeit zu einem eher zweifelhaften Vergnügen: Selbst das Verschieben der Fenster mit der Maus erfolgt nicht ohne Ruckler, das gesamte Betriebssystem reagiert stellenweise träge. Der Mediatek-Prozessor schafft es zusammen mit dem Arbeitsspeicher nicht, für genügend Leistungsreserven zu sorgen. Daher stellen offenbar auch alltägliche Arbeiten eine Herausforderung für das Aquaris M10 dar.

  • Das Aquaris M10 mit Ubuntu und einer per Bluetooth verbundenen Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tablet läuft mit Ubuntu 15.04 als Betriebssystem, hier im mobilen Modus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Aquaris M10 ist bereits länger in einer Android-Version erhältlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tablet ist von der Hardware her im Mittelklasse-Bereich angesiedelt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schließt der Nutzer eine Tastatur an das Tablet an, schaltet das Ubuntu-System in den Desktopmodus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dann kann das Aquaris M10 wie ein PC verwendet werden - mit den Leistungseinschränkungen der Hardware. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Aquaris M10 ist bereits länger in einer Android-Version erhältlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das ist schade - wir halten Ubuntus Convergence für eine gute Idee. Die Vorstellung, das Tablet einfach an einen Monitor anzuschließen und dann wie einen PC mit vollwertigem Ubuntu verwenden zu können, hat uns bereits bei Canonicals gescheitertem ersten Smartphone gefallen. Wie dies aber jetzt umgesetzt wurde, ist für uns im Alltag nur bedingt sinnvoll.

BQ kann leistungsfähige Geräte bauen

Dabei hat BQ mit dem neuen Smartphone Aquaris X5 Plus gezeigt, dass das Unternehmen durchaus Geräte mit ernstzunehmender Hardware und guter Verarbeitung bauen kann. Für die Außenwirkung und den künftigen Erfolg von Ubuntu auf Tablets wäre es sicherlich sinnvoller gewesen, auf ein potenteres System zu setzen.

Dies hätte aber die Entwicklung eines neuen Tablets erfordert, was zum einen Zeit kostet und zum anderen natürlich auch finanziell risikobehaftet ist. Aus der Sicht Canonicals ist es durchaus verständlich, dass das Unternehmen keine großen Risiken mit Ubuntu im mobilen Bereich eingehen will; Lust auf mehr macht das aktuelle Gerät aber nicht.

Fazit

Ubuntus Convergence auf Tablets funktioniert - nach Anschluss einer Tastatur schaltet das System zuverlässig vom mobilen Modus auf ein vollwertiges Ubuntu um, das sich anschließend wie an einem PC bedienen lässt. Die Möglichkeiten, die sich damit bieten, gefallen uns gut.

Nicht gut hingegen gefällt uns die Hardware des Aquaris M10. Das Tablet ist schlicht zu schwach, um Ubuntu wirklich flüssig darstellen zu können. Zwar ist das System bedienbar, Spaß macht es aber nicht. Canonical hätte sich einen Gefallen getan, auf potentere Hardware zu setzen, um zeigen zu können, dass Convergence aufgrund der vielfältigeren Möglichkeiten weitaus mehr bietet als Microsofts Continuum für Windows 10.

Laut BQ soll sich das Aquaris M10 Ubuntu Edition preislich am bisherigen Android-Modell orientieren - dieses kostet bei BQ aktuell 240 Euro. Für diesen Preis ist die Ubuntu-Variante eine nette Spielerei, als ernsthaftes Arbeitsgerät sehen wir das Tablet allerdings nicht.

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 Aquaris M10 Ubuntu Edition im Hands-on: BQs Ubuntu-Tablet bietet eine magere Convergence
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Tuxmann61 12. Okt 2016

Genau das ist das Problem, Erst hatte ich ein Smartphone mit Firefox-OS, nun das Ubuntu...

Wurzelgnom 24. Feb 2016

Der Desktopmodus würde funktionieren, die Software kann das - die Hardware muss es eben...

Wurzelgnom 24. Feb 2016

Luxusprobleme. Im Video sieht das weniger ruckelig aus als auf meinem Dualcore Android...

brotiger 24. Feb 2016

Kommt nicht. Aus dem ursprünglichen "Unity 8 und Mir werden endlich Standard" wurde ein...

martl92 23. Feb 2016

hier gehts aber ums Tablet. Wenn es einen Test mit einem Smartphone gibt, dann kann man...


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