Aquaris A4.5: BQ bringt Android One nach Europa

Der spanische Hersteller BQ bringt das erste Android-One-Smartphone Europas auf den Markt: Das Aquaris A4.5 ist ein alter Bekannter, soll aber so schnell Updates erhalten wie Nexus-Geräte. Der Preis ist angesichts der Ausstattung aber eher hoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Aquaris A4.5 von BQ
Das Aquaris A4.5 von BQ (Bild: BQ)

Mit dem Aquaris A4.5 hat der spanische Hersteller BQ das erste Smartphone des Android-One-Programms nach Europa gebracht. Android One ist Googles Versuch, Nutzern preiswerter Smartphones ebenso schnelle Android-Updates zu verschaffen wie den Nutzern der teureren Nexus-Geräte.

  • Das Aquaris A4.5 von BQ (Bild: BQ)
  • Das Aquaris A4.5 von BQ (Bild: BQ)
  • Das Aquaris A4.5 von BQ (Bild: BQ)
  • Das Aquaris A4.5 von BQ (Bild: BQ)
Das Aquaris A4.5 von BQ (Bild: BQ)
Stellenmarkt
  1. Technischer Produktmanager (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), Bayreuth, Landshut, München, Nürnberg, Würzburg
  2. IT-Projektleiter (m·w·d) mit Standortleitung
    it-economics GmbH, Frankfurt am Main
Detailsuche

Das auf Android-One-Geräten installierte Android enthält daher wie bei den Nexus-Smartphones und -Tablets keine Herstellermodifikationen. Entsprechend schnell erhalten die Geräte Updates, da keine Benutzeroberflächen angepasst werden müssen.

Technisch baugleich mit dem Aquaris M4.5

Technisch gesehen ist das Aquaris A4.5 ein alter Bekannter: Es entspricht dem Aquaris M4.5, das bereits länger auch in Deutschland erhältlich ist. Das Display ist 4,5 Zoll groß und löst mit 960 x 540 Pixeln auf. Im Inneren arbeitet Mediateks MT6735M, ein Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz.

Der eingebaute Flash-Speicher ist beim Aquaris A4.5 16 GByte groß, der Arbeitsspeicher 1 GByte. Anders als beim Aquaris M4.5 gibt es keine weiteren Modelle mit anderen Speichervarianten. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 64 GByte ist eingebaut.

LTE und Dual-SIM

Golem Karrierewelt
  1. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
  2. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    20.-22.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Aquaris A4.5 unterstützt Quad-Band-GSM, UMTS und LTE auf den Frequenzen 800, 1.800, 2.100 und 2.600 MHz. Nutzer können zwei SIM-Karten parallel verwenden. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11b/g/n auf der Frequenz 2,4 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Empfänger ist eingebaut.

Die Hauptkamera auf der Rückseite des Smartphones hat 8 Megapixel und einen Dual-LED-Blitz. Die Frontkamera hat 5 Megapixel und ebenfalls ein Fotolicht. Der Akku hat eine Nennladung von 2.470 mAh, zur Laufzeit macht BQ keine Angaben.

Auslieferung mit Vanilla Android

Ausgeliefert wird das Aquaris A4.5 mit unverfälschtem Android 5.1.1 - hier besteht der einzige Unterschied zum Aquaris M4.5. Dieses kommt zwar ebenfalls mit Lollipop, allerdings mit einer angepassten Benutzeroberfläche.

Das Aquaris A4.5 ist in Spanien bereits für 170 Euro bestellbar, in Portugal kostet das Smartphone 180 Euro. Weitere europäische Länder sollen folgen. Zum Vergleich: Das Aquaris M4.5 mit 16 GByte Speicher kostet aktuell in Deutschland 180 Euro. Angesichts dessen, dass etwa das deutlich besser ausgestattete Samsung Galaxy J5 mit 200 Euro nur unwesentlich mehr kostet, erscheint der Preis für das Aquaris A4.5 recht hoch - trotz schnellerer Android-Updates.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mit Aliens reden
Quantenkommunikation soll interstellar möglich sein

Mithilfe von Quanten soll es möglich sein, über interstellare Distanzen Informationen auszutauschen und mit Aliens zu reden.

Mit Aliens reden: Quantenkommunikation soll interstellar möglich sein
Artikel
  1. Lennart Poettering: Systemd-Gründer wechselt offenbar zu Microsoft
    Lennart Poettering
    Systemd-Gründer wechselt offenbar zu Microsoft

    Der einflussreiche Entwickler Lennart Poettering hat offenbar den Linux-Distributor Red Hat verlassen und wechselt zur Konkurrenz.

  2. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
     
    Mobile Device Management mit Microsoft Intune

    Neben PCs sind mobile Endgeräte aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Der Onlinekurs der Golem Karrierewelt zu Microsoft Intune hilft, ihren Einsatz zu optimieren.
    Sponsored Post von Golem Karrierewelt

  3. Marriott International: Hotelkette von Datenleck betroffen
    Marriott International
    Hotelkette von Datenleck betroffen

    Die Hotelkette Marriott International vermeldet das dritte Datenleck innerhalb von vier Jahren. Auch Kredikartendaten sind betroffen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Red Friday: Mega-Rabatt-Aktion bei Media Markt • LG OLED TV 77" 120 Hz günstig wie nie: 2.399€ • Amazon-Geräte günstiger • AMD Ryzen 5 günstig wie nie: 125€ • EVGA RTX 3090 günstig wie nie: 1.649€ • MindStar (MSI 31,5“ 165Hz 369€) • Der beste 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /