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Der Eintauchvorgang von AquaMAV
Der Eintauchvorgang von AquaMAV (Bild: Imperial College London)

AquaMAV: Die Tölpel-Drohne

Der Eintauchvorgang von AquaMAV
Der Eintauchvorgang von AquaMAV (Bild: Imperial College London)

Britische Wissenschaftler haben ein Fluggerät entwickelt, das nicht nur fliegen, sondern auch tauchen kann. Orientiert haben sich die Forscher an Tölpeln und fliegenden Fischen - ihre Drohne kann dank Gaspatrone wieder aus dem Wasser starten.

Forscher des Imperial College in London haben mit AquaMAV ein kleines automatisiertes Fluggerät (Micro Air Vehicle, MAV) vorgestellt, das auch tauchen und aus dem Wasser starten kann. Dazu nutzt AquaMAV Prinzipien, die sich die Wissenschaftler bei Vögeln und Fischen abgeguckt haben.

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Im Flug sieht AquaMAV aus wie ein einmotoriges Modellflugzeug: Der Antrieb sitzt vorne, die Tragflügel sind oberhalb der Oberkante des Rumpfes angebracht - das Gerät ist also ein Hochdecker. Das Heckleitwerk ist in V-Form gebaut.

  • AquaMAV im flugfähigen Zustand mit ausgeklappten Tragflügeln (Bild: Imperial College London)
  • Der Eintauchvorgang von AquaMAV (Bild: Imperial College London)
  • Mit einer CO2-Kartusche kann AquaMAV wieder aus dem Wasser aufsteigen. (Bild: Imperial College London)
AquaMAV im flugfähigen Zustand mit ausgeklappten Tragflügeln (Bild: Imperial College London)


Beim Eintauchen klappt AquaMAV seine Tragflügel nach hinten, um den Widerstand beim Eintreten ins Wasser zu minimieren. Die Drohne schlägt auf einem Beispielfoto nahezu im 90-Grad-Winkel auf die Wasseroberfläche auf - die Forscher haben sich dabei am Eintauchverhalten von Tölpeln orientiert.

Inwieweit sich AquaMAV unter Wasser fortbewegen kann, wird anhand der Informationen des Imperial Colleges nicht klar. Das Fluggerät ist primär dafür gedacht, Wasserproben zu nehmen; dafür reicht das bloße Eintauchen an einer ausgewählten Stelle, eine Fortbewegung im Wasser ist nicht nötig.

Aufstieg aus dem Wasser dank Gasdruck

Die Drohne kann dank eines Gasdruckantriebs wieder aus dem Wasser aufsteigen und in den Flug wechseln. Dafür verwenden die Forscher eine CO2-Patrone. Nachdem AquaMAV in der Luft ist, werden die Flügel wieder ausgefahren. Laut den Wissenschaftlern soll die Drohne beim Aufstieg aus dem Wasser innerhalb von einer Sekunde eine Geschwindigkeit von elf Metern in der Sekunde erreichen, das sind knapp 40 km/h.

Die normale Fluggeschwindigkeit soll bei 36 km/h liegen, mit einer Akkuladung soll AquaMAV 14 Minuten lang fliegen können. Die Drohne wiegt 200 Gramm und besteht aus Karbonfaser und Kevlar. Aktuell sind die Forscher noch dabei, den Widerstand beim Eintauchen ins Wasser zu verringern, um eine größere Tauchtiefe beim Eintritt ins Wasser zu erreichen.


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ChMu 21. Dez 2016

Wenn die Proben nur von der Oberflaeche kommen sollen, kann man sie auch vom Boot...



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