Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook

Das Aquabook 3 ist fertig, nach einem Jahr und gut 250 Arbeitsstunden. Im Gespräch mit Golem.de erklärt Modder Thomas Jansen, wie er eine Wasserkühlung in ein Notebook einbaute, und wie ein Hund sein Projekt im wahrsten Sinne des Wortes über den Tisch gezogen hat.

Artikel von veröffentlicht am
Aquabook 3
Aquabook 3 (Bild: Thomas Jansen)

Seit Jahren moddet Thomas Jansen, besser bekannt als "mowli", Computer und Notebooks. Seit jeher faszinierte ihn die Idee, möglichst viel Leistung bei geringen Temperaturen auf engstem Raum zusammenzuquetschen. Erste Erfahrungen mit Wasserkühlungen sammelte Jansen mit seinem alten Rechner sowie Baresbones - und der Funke sprang über.

Inhalt:
  1. Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  2. Acryl schichten
  3. Der Hund war's!
  4. Ein glückliches Ende

Der ausgebildete Elektroinstallateur las sich in die Materie ein, besuchte einen Lehrgang zum Umgang mit CNC-Fräsen und beschloss 2012: Ein Notebook mit Wasserkühlung sollte im heimischen Bastelkeller entstehen, für daheim und als Desktop Replacement für LAN-Parties. Das erste und ein paar Monate später das zweite Aquabook waren umgebaute Dell-Geräte, in deren originalen Gehäuse Jansen selbst gefräste Kühlblöcke für Prozessor und Grafikeinheit verbaute.

  • Das Aquabook 3 aus gestapelten Acrylglasscheiben (Foto Thomas Jansen)
  • Die Platten mussten mehrmals gespachtelt und geschliffen werden (Foto Thomas Jansen)
  • Das zerlegte MSI GT70H (Foto Thomas Jansen)
  • Aussparungen und Gewinde für das Mainboard (Foto Thomas Jansen)
  • Platine, Festplatte und die beiden Mini-Radiatoren (Foto Thomas Jansen)
  • Die Anschlüsse erforderten Millimeterarbeit (Foto Thomas Jansen)
  • Arbeiten am Acryglasblock (Foto Thomas Jansen)
  • Der Kupferboden des Alphacool GPU HF14 in seiner Halterung (Foto Thomas Jansen)
  • Acrylglasbox mit AGB und Pumpe (Foto Thomas Jansen)
  • Ein flacher Scythe Slip Stream 120 mm kühlt die Radiatoren (Foto Thomas Jansen)
  • Das Aquabook 3 zugeklappt (Foto Thomas Jansen)
  • Blick auf das beleuchtete Innenleben ohne die drei SSDs (Foto Thomas Jansen)
  • Aquabook 3 (Foto Thomas Jansen)
  • Aquabook 3 (Foto Thomas Jansen)
Der Kupferboden des Alphacool GPU HF14 in seiner Halterung (Foto Thomas Jansen)

Schon das Aquabook 2 hatte ein Sichtfenster auf der Unterseite und einen externen Ausgleichsbehälter, für das Aquabook 3 wollte der Modder den nächsten, logischen Schritt gehen: Ein eigens entwickeltes Gehäuse soll die Notebook-Hardware aufnehmen, damit Jansen keine Kompromisse eingehen muss.

Das gilt außer für die Kühlung auch für die Rechenleistung und Speicherkapazität, weswegen das Aquabook 3 auf übertakteter High-End-Hardware basiert - genauer dem MSI GT70H, das Jansen auf der Gamescom 2013 entdeckte. Das MSI-Notebook ist mit 6 cm sehr dick, das Aquabook 3 ist trotz Wasserkühlung etwas kleiner.

"Ursprünglich hatte ich mir das GT70H mit einer Geforce GTX 770M gekauft, hier fehlten aber die drei mSATA-Anschlüsse für SSDs, die ich unbedingt wollte. Also habe ich Anfang 2014 ein zweites, gebrauchtes GT70H für 1.400 Euro gekauft", erzählt Jansen.

Das GT70H bietet ein 17-Zoll-Display und 8 GByte DDR3-Arbeitsspeicher, angetrieben wird es von Intels vierkernigem Haswell-Prozessor Core i7-4700MQ mit bis zu 3,4 GHz. Hinzu kommt Nvidias Geforce GTX 780M mit 4 GByte Videospeicher, die bis März 2014 schnellste Grafikeinheit für Notebooks.

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Acryl schichten 
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mgutt 03. Nov 2014

Genau das gleiche habe ich auch gedacht. Auch finde ich das Gehäuse ziemlich sinnfrei...

PlanbarZinssicher 29. Okt 2014

Klar nur für Hobbybastler... Keine Angst, du wirst es nicht nächste WOche im Media Markt...

DaChicken 28. Okt 2014

Physik!

DrWatson 24. Okt 2014

http://www.pugetsystems.com/submerged.php



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