Aqua Force Sensor: Samsung zeigt Unterwassertouchscreen und Lautsprecherdisplay

In ein paar Jahren können die Galaxy-Smartphones vermutlich auch unter Wasser fast normal bedient werden. Über eine einfache Demo zeigt Samsung schon, wie das funktioniert.

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Touchscreen trotz fließendem Wasser
Touchscreen trotz fließendem Wasser (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auf der Displaykonferenz Display Week hat der Mischkonzern Samsung neue Displayprototypen gezeigt. Diese sind circa 6 Zoll groß und bieten eine Auflösung von 2.960 x 1.440 Pixeln. Das ist aber nicht die Besonderheit. Eines der Panel hat einen sogenannten Aqua Force Sensor integriert. Dieser reagiert auf mechanischen Druck. Der Sinn dahinter: Ein zukünftiges Smartphone kann auch in strömendem Regen eines Unwetters bedient werden. Wenn einem bei einem Wolkenbruch das Wasser von der Nase auf das Smartphone tropft, ist das Gerät eigentlich kaum noch bedienbar. Das würde dieser Sensor ändern. Mehr noch: Auch die Bedienung unter Wasser verspricht Samsung.

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Selbst Multitouch wird angeboten. Geplant ist ein Wert von mehr als zwei Touchpunkten. Beim kurzen Ausprobieren merkte man auch, dass das Display als Prototyp nur auf Druck reagierte. In der Demo lief Wasser über das Panel. Der notwendige Druck war aber angenehm gering. Das erinnerte uns ein wenig an resistive Touchscreens. Nur dass es ohne nervige Folie funktioniert.

Bis zur Markteinführung dauert es aber noch. Samsung gab vor Ort an, dass es wohl noch fünf Jahre bis zu einer Massenfertigung dauern kann.

Keine Öffnungen mehr für den Lautsprecher

Ebenfalls in Entwicklung ist der Versuch, das Display zu einem Lautsprecher zu machen. Das gibt es bei großformatigen Displays schon länger. Sony verbaut etwa ein OLED-Panel, das zugleich Lautsprecher ist. Es ist ein Produkt der Display- und Leuchtmittelsparte von LG. LG Display hat dies auch schon mit OLED-Lampen demonstriert, die im Prinzip weiße Ein-Pixel-Displays sind und keine traditionellen Leuchtmittel. Samsung schafft das nun in kleinerem, für Smartphones geeignetem Maßstab. Gezeigt wurde das Panel auch schon in einem Gerät, was ein Hinweis auf eine fortgeschrittene Entwicklung ist.

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Die Soundqualität soll sogar traditionellen Lautsprecherkonzepten überlegen sein. Ausprobieren ließ sich das auf der Ausstellungsfläche nicht. Es bleibt auch abzuwarten, ob die 100 bis 8.000 Hertz in der Praxis ausreichend sind. Mit einem richtigen Wohnzimmerlautsprecher kann das Display aber natürlich nicht konkurrieren. Interessant ist hierbei, dass mit dem neuen Ansatz das Smartphone besser verschlossen werden kann, um besser gegen Wasser geschützt zu werden. Zudem kann der sonst notwendige Luftraum für Lautsprecher im Smartphone etwa mit einem größeren Akku verfüllt werden.

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