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APU: AMD verschiebt den Start von Kaveri auf 2014

Entgegen der aktuellen Roadmap erscheint AMDs kommende APU nicht in diesem Jahr, soll aber im vierten Quartal an OEMs ausgeliefert werden. Finale Produkte sind somit erst Anfang 2014 verfügbar, Kaveri-Notebooks folgen später im Jahr.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs Kaveri erscheint erst 2014.
AMDs Kaveri erscheint erst 2014. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

AMDs offizielle und öffentlich zugängliche Roadmap ist eindeutig: Kaveri erscheint 2013 für Desktops und Notebooks. AMD betonte dies auf der Pressekonferenz der Computex-Messe im Juni zusätzlich. Gespräche mit Mainboardherstellern bestätigten dies auch, offenbar hat AMD jedoch nur wenig später seine geänderten Pläne den PC-Anbietern mitgeteilt. Diesen zufolge wird Kaveri Ende 2013 an OEMs ausgeliefert, damit diese Geräte - vor allem Notebooks - vorbereiten können.

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Gegenüber der VR-Zone gab AMD an, "mobile Kaveri-Produkte werden später im ersten Halbjahr 2014 verfügbar sein", denn im Desktopsegment sollen die APUs "sehr früh im ersten Quartal" bereitstehen. Es ist somit anzunehmen, dass die APUs im Rahmen der Messe CES im Januar 2014 in Las Vegas vorgestellt werden. Im Serverbereich hat AMD von Beginn an mit offenen Karten gespielt, denn die Roadmaps zeigen klar, dass der Berlin-Chip Anfang 2014 erscheint.

  • Die öffentliche Notebook-... (Bild: AMD)
  • ... und die Desktop-Roadmap sprechen von Kaveri für 2013. (Bild: AMD)
  • Die Server-Roadmap hingegen benennt die APU erst für 2014, was das korrekte Datum ist. (Bild: AMD)
  • Kaveri nutzt die Steamroller-Architektur für die CPU-Module. (Bild: AMD)
  • Dank des Heterogeneous Uniform Memory Access bietet Kaveri einen gemeinsamen Speicher für CPU und GPU. (Bild: AMD)
Die öffentliche Notebook-... (Bild: AMD)

Berlin wie Kaveri sind die Codenamen für die nächste APU, also Accelerated Processing Unit. Diese kombiniert bis zu zwei Steamroller-Module mit einer GCN-Grafikeinheit und benötigt im Desktopsegment den neuen Sockel FM2+. Dieser ist kompatibel zu den Vorgängern Trinity und Richland. Schon die Kombination aus Steamroller- und GCN-Technik ermöglicht mehr Leistung bei höherer Effizienz, zudem nutzt AMD statt der 32-Nanometer-Fertigung den neuen 28-Nanometer-Prozess.

Zudem verfügt Kaveri dank Huma über einen einheitlichen Speicher für den CPU- und den GPU-Teil. Dies sorgt für mehr Geschwindigkeit und erleichtert in einigen Teilen die Programmierung der APU. Das freie Office-Paket Libreoffice soll für Huma optimiert werden, die Version 4.2 ist für Februar 2014 geplant - wie Kaveri.



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nazgul_ 10. Aug 2013

Ich bin der Überzeugung, dass der Rückstand vor allem durch den Fertigungsprozess (32nm...

ms (Golem.de) 09. Aug 2013

Für FM2 gibt's kein K10, du meinst Llano für FM1. Für FM2 wird als CPU-Architektur bisher...

realrobotsdonts... 09. Aug 2013

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