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Aptis: Straßburg schafft Elektrobusse von Alstom an

Einen Elektrobus, der eher einer Straßenbahn oder einem Nahverkehrszug ähnelt als einem herkömmlichen Bus, hat das französische Unternehmen Alstom entwickelt. Straßburg ist die erste Stadt, die den innovativen Bus in ihrem ÖPNV einsetzt.

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Elektrobus Aptis vor dem Europaparlament in Straßburg: Die Eltern sind TGV, Nahverkehrszüge und Straßenbahnen.
Elektrobus Aptis vor dem Europaparlament in Straßburg: Die Eltern sind TGV, Nahverkehrszüge und Straßenbahnen. (Bild: Alstom)

Straßburg steigt auf Elektrobusse um: Die Communauté des Transports Strasbourgeois (CTS) hat zwölf Elektrobusse vom Typ Aptis angeschafft. Die CTS ist der erste Verkehrsbetrieb, der den vom französischen Konzern Alstom entwickelten Bus anschafft.

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Alstom hatte den Aptis 2017 vorgestellt und im vergangenen Jahr in mehreren Städten im Testbetrieb eingesetzt. Unter anderem war der Aptis zwei Wochen lang in Berlin unterwegs, wo er auch Temperaturen deutlich unter null Grad Celsius trotzte.

Der zwölf Meter lange Bus ähnelt heutigen Bussen so gar nicht: Seine Räder sind ganz am vorderen beziehungsweise hinteren Ende angebracht. Es gibt keine Überhänge, die Einstiege befinden sich zwischen den Achsen. Für das Manövrieren hat diese Bauart Vorteile: So schwenkt das Heck in einer Kurve nicht aus, was für für andere Verkehrsteilnehmer praktisch ist. Der Bus ist dadurch wendiger als herkömmliche Busse und kommt besser um engere Kurven. Zudem können alle vier Räder um 45 Grad eingeschlagen werden, was das Anfahren an einer Haltestelle deutlich vereinfacht.

Das Innere ähnelt eher einer Straßenbahn als einem konventionellen Bus - Alstom baut Züge wie den französischen Hochgeschwindigkeitszug Train à Grande Vitesse (TGV) oder Straßenbahnen. TGV, Nahverkehrszüge und Straßenbahnen seien die Eltern des Busses, sagte Jörg Nikutta, Chef von Alstom in Deutschland, im vergangenen Jahr im Gespräch mit Golem.de. Der Aptis hat einen Niederflureinstieg, der Durchgang wird nicht durch Radkästen verengt. Die Fenster sind größer als in einem herkömmlichen Bus, die Sitze frei schwebend aufgehängt.

Der Bus hat eine Reichweite von 200 Kilometern - das reicht laut Hersteller für viele Verkehrsbetriebe als Tagespensum. Geladen wird der Bus über Nacht per Kabel im Depot. Das dauert vier bis sechs Stunden. Alstom bietet aber auch Ladesysteme an, mit denen eine Haltestelle ausgestattet werden kann, um den Bus während einer Fahrtpause zu laden. Das kann per Stromabnehmer von oben geschehen, aber auch mit einem Ladesystem, das von unten an den Bus angeschlossen wird.

Sowohl mit dem Ladesystem als auch mit dem Akkubetrieb hat Alstom bereits reichlich Erfahrung gesammelt: In Nizza fährt seit gut elf Jahren eine von Alstom gebaute Straßenbahn im Akkubetrieb.

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katze_sonne 13. Mär 2019

Ich mecker ja gerne und viel... insbesondere auch gerne mal über den ÖPNV und Busse. Aber...

Phonehoppy 12. Mär 2019

200 km Reichweite sind für so ein Fahrzeug heute kein Problem. Leider sagt der Artikel...

mungo24601 12. Mär 2019

Hier in Basel bin ich nun einige Male schon mit dem VDL Gelenkbus unterwegs gewesen. Das...


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