Aptera: Solarauto fährt in erstem Roadtrip 500 km weit
Aptera hat sein elektrisches Auto mit Solarzellen einem ersten Härtetest unter realen Bedingungen unterzogen. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) und einem Youtube-Video(öffnet im neuen Fenster) berichtet, ist das Auto von Flagstaff in Arizona nach Imperial Valley in Kalifornien gefahren. Der Hersteller spricht von einer Entfernung von über 300 Meilen, das entspricht etwa 500 Kilometern.
Wird der Trip, wie ihn Aptera beschreibt und in einer kleinen Grafik darstellt, bei Google Maps nachvollzogen, handelt es sich sogar um ca. 380 Meilen (600 Kilometer). Laut Google Maps dauert die Fahrt fast 6,5 Stunden. Bei dem Test wurden zwischendurch einige Stopps eingelegt, bei denen allerdings nicht mit einem Stecker geladen wurde.
Das Fahrzeug startete mit voll aufgeladenen Batterien (42 kWh) und zog bereits in der Morgensonne Flagstaffs 300 Watt an Solarenergie. Früheren Angaben zufolge sollen die Solarpanels bis zu 40 Meilen (64 Kilometer) an zusätzlicher Reichweite bringen. Werden Pausen eingelegt, in denen das Auto stehend per Solar lädt, ist die Reichweite größer.
Aptera kann mit Autobahnverkehr mithalten
Aptera zufolge lieferten die Solarpanels bis zu 545 Watt Leistung. Im Video ist zu sehen, wie Mitgründer und Co-CEO Steve Fambro den Aptera unter anderem auch über die Interstate I-40 fährt und gut mit dem fließenden Verkehr mithält. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn liegt in Arizona für gewöhnlich bei 75 Meilen pro Stunde (120 km/h). Weder im Video noch im Blogbeitrag wird die erreichte Höchstgeschwindigkeit genannt.
Steve Fambro lobt im Video die Stoßdämpfer und das Fahrgefühl des Elektroautos, das vorne zwei und hinten ein Rad hat. Mit 0,13 hat der Aptera einen sehr geringen cW-Wert, der den Luftwiderstand beschreibt. Laut früheren Angaben soll der Aptera von 0 auf 100 km/h in 6,2 Sekunden beschleunigen.
2025 soll die Serienproduktion starten, die Launch Edition soll 30.700 US-Dollar kosten. Versionen mit kleineren und größeren Batteriekapazitäten sind ebenfalls geplant. Den ersten Prototyp stellte Aptera 2008 vor, Ende 2011 war das Unternehmen pleite. 2019 wurde es neu gegründet.
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