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Aptera: Elektrokleinfahrzeug soll 1.600 km Reichweite schaffen

Mit einem geringen Gewicht der Fahrzeugstruktur, guter Aerodynamik und vor allem einem großen Akku soll ein kleiner Zweisitzer das Elektroauto mit der größten Reichweite werden. Für die Entwickler ist es der zweite Anlauf auf dem Markt.

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Elektroauto von Aptera: Investorensuche per Crowdfunding
Elektroauto von Aptera: Investorensuche per Crowdfunding (Bild: Aptera)

Das elektrische Dreirad ist wieder da - mit großer Reichweite: Das 2011 aufgelöste US-Unternehmen Aptera wurde neu gegründet und will ein Elektroauto bauen, das weiter kommt als alle anderen.

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2008 wollte Aptera ein Elektroauto auf den Markt bringen, das eine Reichweite von 160 Kilometern haben sollte. Elf Jahre später ist das Ziel höher gesteckt: 1.600 km, so versprechen es die drei (Wieder-)Gründer Chris Anthony, Steve Fambro und Michael Johnson, soll das Auto mit einer Akkuladung kommen.

Wie der erste ist auch der neue Aptera ein Dreirad, das ein wenig an ein Flugzeug ohne Flügel erinnert. In der stromlinienförmigen Kabine ist Platz für zwei Personen. Angetrieben sind die beiden vorderen Räder, in denen jeweils ein Radnabenmotor sitzt. Eine Version mit Allradantrieb ist für später geplant. Die Motoren sollen von einem osteuropäischen Hersteller kommen und haben eine Leistung von jeweils 50 kW.

Die hohe Reichweite will das Unternehmen mit einem großen Akku und geringem Gewicht erzielen. Die Struktur des Fahrzeugs soll aus Kunststoffverbundwerkstoffen mit Sandwich-Kern bestehen. Diese Bauweise ist beispielsweise im Bootsbau bewährt und ermöglicht Stabilität bei vergleichsweise geringem Gewicht. Das Fahrzeug aus einem solchem Material zu bauen, soll nicht nur Gewicht sparen, sondern auch günstiger sein, als wenn es aus Stahl oder Aluminium bestehe würde.

Aptera will das Fahrzeug mit mehreren Akkuvarianten auf den Markt bringen, von 40 bis 100 Kilowattstunden (kWh) Kapazität. Die 1.600 Kilometer Reichweite beziehen sich auf den größten Akku. Mit dem 60-kWh-Akku soll das Fahrzeug lediglich 800 kg wiegen. Zum Vergleich: Der Nissan Leaf+ mit einem 62-kWh-Akku ist fast doppelt so schwer.

Wegen des geringen Gewichts soll das Auto eine sehr hohe Effizienz haben: Laut den Entwicklern wird der Verbrauch bei 6,2 kWh pro 100 km liegen. Aktuell gelten laut dem US-Energieministerium der Hyundai Ioniq mit rund 15,4 kWh pro 100 km und Teslas Model 3 mit rund 15,7 kWh pro 100 km als die sparsamsten Elektroautos.

Aptera sucht derzeit über eine Crowdfunding-Kampagne nach Investoren - an der ersten Auflage des Unternehmens hatte sich Google beteiligt. Das Unternehmen brauche 2,5 Millionen US-Dollar, um drei Prototypen zu bauen, sagten die Gründer dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Die Prototypen solle Ende des Jahres fertig sein und im kommenden erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt werden.

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Terence01 15. Sep 2019

Würde ein Auto mit "nur" 600 Kilometer Reichweite weniger Akkus udn Gewicht haben, und...

spoink 06. Sep 2019

Interessante Ansicht. Wie genau nochmal willst du eine "Familie" in einen Zweisitzer...

E-Narr 04. Sep 2019

Horst Lüning, offenbar Tesla-Jünger par excellence spricht von "identischem Verbrauch...

.02 Cents 03. Sep 2019

Mein PKW fährt mit einer Tankfüllung je nach Fahrweise zwischen 400-600 km. Das hat mich...

E-Narr 03. Sep 2019

Das dürfte dann aber auch der Grund sein, warum viele den Kauf eines Elektroautos noch...


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