Der Admin als Retter in der Not

Denn ein Administrator verhinderte offenbar, dass noch weitere Teile des Netzwerkes infiziert wurden: "Einer der Techniker war in der Lage, das Gerät zu identifizieren, das für den Angriff genutzt wurde und es gelang ihm, das Gerät vom Netz zu nehmen und den weiteren Angriff zu stoppen", sagte Bigot im Gespräch mit der BBC. "Er ist ein Held hier".

Stellenmarkt
  1. IT-Produktmanager (m/w/d) SAP
    Bayerische Versorgungskammer, München
  2. PreSales Solution Architect (w/m/d) im Vertriebsinnendienst
    Ascom Deutschland GmbH, Ratingen, Berlin, Frankfurt am Main
Detailsuche

Die Angreifer nutzten der Untersuchung zufolge sieben verschiedene Zugangspunkte aus, um sich Zugriff auf die Systeme zu verschaffen. Nicht alle betrafen das Netz von TV5 selbst: So soll einer über den Hersteller von fernsteuerbaren Überwachungskameras erfolgt sein, der seinen Sitz in den Niederlanden hat.

Kein islamistischer Hintergrund

Anders als das in den sozialen Medien gepostete Bekennerschreiben zunächst vermuten lässt, soll es sich nicht um einen islamistisch motivierten Angriff handeln. Den Ermittlern zufolge geht der Angriff auf die russische Hackergruppe APT28 zurück, die auch unter den Namen Sofacy oder Fancy Bear bekannt ist.

TV5 investierte nach dem Hack offenbar deutlich mehr in die Sicherheitsvorkehrungen. Kurzfristig betrugen die Kosten etwa 5 Millionen Euro, jährlich sollen für zusätzliche Schutzmaßnahmen rund 3 Millionen Euro zusammenkommen, was recht hoch erscheint.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals
    23.-24. September 2021, online
  2. Linux-Systeme absichern und härten
    8.-10. November 2021, online
  3. Microsoft 365 Security Workshop
    27.-29. Oktober 2021, Online
Weitere IT-Trainings

Mitarbeiter müssen nun "spezielle Authentifizierungsmechanismen" einsetzen, wenn sie von unterwegs E-Mails abrufen wollen, außerdem gibt es verpflichtende Prüfungen von USB-Sticks. Zwischenzeitlich wurde sogar der Zugang zu E-Mails komplett blockiert, Mitarbeiter mussten daher die Faxgeräte nutzen.

Allein durch diese Maßnahmen werden die bezifferten 3 Millionen Euro pro Jahr wohl kaum zustande kommen - genauere Angaben zu den Investitionen gibt es aber nicht. Doch eine Folge der Umstellung beeinflusst den täglichen Geschäftsbetrieb: Das Unternehmen sagt, die neuen Schutzmaßnahmen führten zu "realen Effizienzverlusten" in der täglichen Arbeit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 APT 28: Wie ein französischer Fernsehsender gehackt wurde
  1.  
  2. 1
  3. 2


Flexy 13. Okt 2016

Da steht im wesentlichen auch nur drin: "Die Coder konnten wohl russisch. Und hatten...

ecv 12. Okt 2016

Eigentlich wäre es doch kein effizienzverlust. Der Sender war vielleicht produktiver...

Der_aKKe 12. Okt 2016

Ist ein Schulnetz kritische Infrastruktur?

Neuro-Chef 11. Okt 2016

https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/be/01/23/be01238a30255749b940b9477f02a73a...

peh.guevara 11. Okt 2016

Ach dafür stehen die Dinger also noch rum ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • eero 6 Wifi 6 System 3er-Pack 299€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /