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Der Hack von TV5-Monde wurde untersucht.
Der Hack von TV5-Monde wurde untersucht. (Bild: Thomas Samson/Getty Images)

Der Admin als Retter in der Not

Denn ein Administrator verhinderte offenbar, dass noch weitere Teile des Netzwerkes infiziert wurden: "Einer der Techniker war in der Lage, das Gerät zu identifizieren, das für den Angriff genutzt wurde und es gelang ihm, das Gerät vom Netz zu nehmen und den weiteren Angriff zu stoppen", sagte Bigot im Gespräch mit der BBC. "Er ist ein Held hier".

Die Angreifer nutzten der Untersuchung zufolge sieben verschiedene Zugangspunkte aus, um sich Zugriff auf die Systeme zu verschaffen. Nicht alle betrafen das Netz von TV5 selbst: So soll einer über den Hersteller von fernsteuerbaren Überwachungskameras erfolgt sein, der seinen Sitz in den Niederlanden hat.

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Kein islamistischer Hintergrund

Anders als das in den sozialen Medien gepostete Bekennerschreiben zunächst vermuten lässt, soll es sich nicht um einen islamistisch motivierten Angriff handeln. Den Ermittlern zufolge geht der Angriff auf die russische Hackergruppe APT28 zurück, die auch unter den Namen Sofacy oder Fancy Bear bekannt ist.

TV5 investierte nach dem Hack offenbar deutlich mehr in die Sicherheitsvorkehrungen. Kurzfristig betrugen die Kosten etwa 5 Millionen Euro, jährlich sollen für zusätzliche Schutzmaßnahmen rund 3 Millionen Euro zusammenkommen, was recht hoch erscheint.

Mitarbeiter müssen nun "spezielle Authentifizierungsmechanismen" einsetzen, wenn sie von unterwegs E-Mails abrufen wollen, außerdem gibt es verpflichtende Prüfungen von USB-Sticks. Zwischenzeitlich wurde sogar der Zugang zu E-Mails komplett blockiert, Mitarbeiter mussten daher die Faxgeräte nutzen.

Allein durch diese Maßnahmen werden die bezifferten 3 Millionen Euro pro Jahr wohl kaum zustande kommen - genauere Angaben zu den Investitionen gibt es aber nicht. Doch eine Folge der Umstellung beeinflusst den täglichen Geschäftsbetrieb: Das Unternehmen sagt, die neuen Schutzmaßnahmen führten zu "realen Effizienzverlusten" in der täglichen Arbeit.

 APT 28: Wie ein französischer Fernsehsender gehackt wurde

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Flexy 13. Okt 2016

Da steht im wesentlichen auch nur drin: "Die Coder konnten wohl russisch. Und hatten...

ecv 12. Okt 2016

Eigentlich wäre es doch kein effizienzverlust. Der Sender war vielleicht produktiver...

Der_aKKe 12. Okt 2016

Ist ein Schulnetz kritische Infrastruktur?

Neuro-Chef 11. Okt 2016

https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/be/01/23/be01238a30255749b940b9477f02a73a...

peh.guevara 11. Okt 2016

Ach dafür stehen die Dinger also noch rum ;)



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