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April 2018 Update: Windows-Patch macht Probleme bei Intel- und Toshiba-SSDs

Erst Intel , jetzt Toshiba: Einige SSDs machen in Verbindung mit dem April 2018 Update Probleme. So wird die Akkulaufzeit bei Notebooks mit Toshiba-Speicher verkürzt. Microsoft arbeitet an dem Problem und stoppt zunächst die Auslieferung des Updates auf betroffene Geräte.
/ Oliver Nickel
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Die Bugs um das neue Windows-Update werden immer unübersichtlicher. (Bild: Pixabay.com)
Die Bugs um das neue Windows-Update werden immer unübersichtlicher. Bild: Pixabay.com / CC0 1.0

Die aktuelle große Windows-Version 1803 bereitet Microsoft immer mehr Probleme: Das Unternehmen berichtet in einem Artikel von einem Fehler in Verbindung mit SSDs des Herstellers Toshiba(öffnet im neuen Fenster) . Demnach könnten diese möglicherweise zu verkürzten Akkulaufzeiten führen, heißt es. Betroffen sind die SSDs der Serien BG3, XG4 und XG5 , die als OEM-Hardware von Herstellern verbaut werden.

Das Modell XG5 hat Golem.de beispielsweise im aktuellen Dell XPS 13 (9370) entdecken können. Die XG4-SSD findet im Convertible Lenovo Thinkpad X1 Yoga mit LCD-Panel Platz. Die BG3 wird meist direkt auf Hauptplatinen verlötet und kann daher oft nicht ausgetauscht werden.

Fix Anfang Juni 2018 erwartet

Wie stark die Akkulaufzeit durch das April 2018 Update beeinträchtigt wird, teilte Microsoft nicht mit. Allerdings arbeitet das Unternehmen derzeit mit OEM-Partnern und dem Hersteller Toshiba selbst an einer Lösung des Problems. Einen groben Termin für den Fix gibt es auch: Er soll Anfang Juni 2018 fertiggestellt sein. Derweil blockiert Microsoft die Installation der Windows-Version 1803 auf betroffenen Geräten, so dass deren Besitzer wohl noch eine Weile ohne die neuen Funktionen auskommen müssen.

Ähnlich geht Microsoft auch bei Intel-SSDs vor: Geräte mit SSDs der Serien 600p oder der Pro 6000p können das neue Inhaltsupdate nicht installieren. Der Grund ist, dass Windows 10 1803 Geräte mit der genannten verbauten Hardware abstürzen lässt(öffnet im neuen Fenster) und diese danach in das UEFI statt in das Betriebssystem booten. Dieser Bug wird bereits seit dem 8. Mai 2018 von Microsoft kommuniziert. Auch hier werde an einer Lösung gearbeitet, heißt es. Ein Termin für den Fix steht noch nicht fest. Möglicherweise wird er Anfang Juni 2018 zur Verfügung gestellt - parallel zu einer Lösung der Probleme mit den Toshiba-SSDs.


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