April 2018 Update: Timeline bringt wohl Windows Explorer zum Absturz

Erst Browser, jetzt der Windows Explorer: Seit dem April 2018 Update klagen Windows-10-Nutzer über abstürzende Explorer-Dienste und die damit zusammenhängende Windows-GUI. Das Problem hängt anscheinend mit einer groß angekündigten Neuerung zusammen: der Timeline.

Artikel veröffentlicht am ,
Das April 2018 Update bringt den zweiten großen Bug in Folge.
Das April 2018 Update bringt den zweiten großen Bug in Folge. (Bild: Wikimedia Commons/Alex E. Proimos/CC-BY 2.0)

Das April 2018 Update für Windows 10 scheint noch mehr Probleme zu haben: Ein Bug bringt den Prozess des Windows Explorers zum Absturz. Das Problem ist, dass dieser nicht nur den Dateimanager an sich, sondern letztlich große Teile der Benutzeroberfläche des Betriebssystems steuert. Nutzer auf der Onlinecommunity Reddit berichten, dass zufällig auftretende Abstürze die Arbeit unmöglich machen. Auch im Microsoft-Support-Forum berichten Betroffene davon.

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Das Problem scheint im Zusammenhang mit Microsoft-Accounts aufzutreten. Später haben Nutzer herausgefunden, dass die Cloud-Synchronisation in irgendeiner Weise die Anwendung Explorer.exe zum Absturz bringt. Eine temporäre Lösung ist es, die erst im neuen Update eingeführte Funktion Timeline abzuschalten.

Fix durch Funktionsabschaltung und Registry-Eintrag

Dazu rufen Nutzer in den Einstellungen die Kategorie Datenschutz auf. An der linken Seite muss auf Aktivitätsverlauf geklickt werden. Dort muss die Checkbox mit der Beschreibung "Windows meine Aktivitäten auf diesem PC mit der Cloud synchronisieren lassen" deaktiviert werden. Eine andere Methode zur Vermeidung der Abstürze soll sein, den Dienst CDPUserSvc_5a60f abzuschalten. Das habe das Problem zumindest für einen Nutzer behoben. Einige Nutzer mussten zudem einen Registry-Eintrag hklm\software\policies\microsoft\windows\system ändern: Der Schlüssel enableactivityfeed muss händisch auf 0 gesetzt werden, um Timeline komplett zu deaktivieren.

Es scheint, als habe Microsoft bereits selbst auf das Problem reagiert: Nutzer, die ihre PCs zum jetzigen Zeitpunkt auf die neue Windows-Version aktualisieren, haben standardmäßig die Timeline deaktiviert. Dies ist aber eine temporäre Lösung, schließlich ist diese eine der groß beworbenen Funktionen des April 2018 Update. Zusammen mit dem erst kürzlich entdeckten Bug, dass eine fehlerhafte Hardwarebeschleunigung Browser abstürzen lässt, muss Microsoft viel beheben. Standardmäßig werden Updates dienstags verteilt.

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nille02 09. Mai 2018

Meinen Fehler mit Webdav konnte ich bisher bei jedem Windows 10 reproduzieren.

Kommunist 08. Mai 2018

Alles kann bei WIN zu Abstürzen führen und weil es Murphys Gesetze gibt, tut es das auch...

BananenKeks 08. Mai 2018

@deekay, ich denke das kommt dir nur so vor. Bisher habe ich auf meinem Heim-PC wenig...

FreiGeistler 08. Mai 2018

Nee. Sie implementieren damit weitere potenzielle Sicherheitslücken auf Kernelebene und...



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