Apricale: Viritech stellt Brennstoffzellen-Hypercar vor

Viritech entwickelt Brennstoffzellen-Antriebsstränge. Zur Demonstration hat das Unternehmen ein schickes Hypercar konstruiert.

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Brennstoffzellen-Hypercar Apricale: Es werden nur 25 Stück gebaut.
Brennstoffzellen-Hypercar Apricale: Es werden nur 25 Stück gebaut. (Bild: Viritech)

Ein neues Hypercar mit Brennstoffzelle: Das britische Unternehmen Viritech hat den Prototypen seines Elektrosportwagens Apricale beim Festival of Speed in Goodwood vorgestellt. Das Fahrzeug soll in etwa anderthalb Jahren auf den Markt kommen.

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Der Sportwagen wird von zwei Elektromotoren angetrieben, die an den beiden Achsen sitzen und eine Leistung von jeweils 400 kW haben. Das etwa 1.000 Kilogramm schwere Auto schafft eine Höchstgeschwindigkeit von rund 320 km/h.

Den Strom für die Motoren liefert ein Brennstoffzellensystem, das laut Viritech eine Leistung von mehreren Hundert kW hat. Hinzu kommt ein Hochleistungsakku mit einer Kapazität von 6 kWh. Er kommt zum Einsatz, wenn beim Beschleunigen mehr Leistung benötigt wird, als die Brennstoffzellen bereitstellen können.

Das Fahrzeug tankt 5,4 Kilogramm Wasserstoff

Die Wasserstofftanks haben ein Fassungsvermögen von 5,4 Kilogramm Wasserstoff, der mit einem Druck von 700 bar gespeichert wird. Die Reichweite des Fahrzeugs gibt Viritech mit etwa 560 Kilometern an.

  • Viritech Apricale (Bild: Viritech)
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Viritech Apricale (Bild: Viritech)
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Die Tanks sind eine Besonderheit des Fahrzeugs. Es sind keine eigenen Bauteile. Stattdessen sind sie Teil des Strukturelements des Apricale-Monocoques. Diese Lösung trägt laut Viritech zum vergleichsweise geringen Gewicht des Fahrzeugs bei.

Der Sportwagen wurde von Pininfarina entworfen, das auch die Produktion übernimmt. Das Design sei "eine Synthese aus Technologie, Nachhaltigkeit, Schönheit und vor allem Leistung", schwärmte Silvio Angori, Chef des renommierten italienischen Designstudios.

"Wasserstoff-Brennstoffzellen wurden bisher als Reichweitenverlängerer für Antriebe mit Akkus als Kernstück eingesetzt. Wir haben diesen Ansatz auf den Kopf gestellt und einen Antriebsstrang mit einem mehrere Hundert Kilowatt starken Brennstoffzellensystem entwickelt, das von einer leichten, aber hocheffizienten Batterie unterstützt wird", sagte Viritech-Technikchef Matt Faulks. Dadurch habe Apricale die Leistung eines Hypercars bei weniger als der Hälfte des Gewichts typischer Akku-elektrischer Hypercars.

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Viritech will Antriebsstränge liefern

Viritech betrachtet den Apricale als Demonstrator für seinen Brennstoffzellenantriebsstrang. Das Unternehmen aus Mittelengland entwickelt bereits den Brennstoffzellen-Lkw Jovian und das Sport Utility Vehicle Tellaro. Auf lange Sicht will Viritech aber keine Fahrzeuge bauen, sondern sich als Zulieferer von Brennstoffzellenantrieben etablieren.

Das Unternehmen will den experimentellen Prototyp (XP1) einem ausgiebigen 100.000-Kilometer-Testprogramm unterziehen. Parallel soll bis 2023 die Produktionsvariante des Sportwagens entwickelt werden, so dass die ersten Fahrzeuge Anfang 2024 ausgeliefert werden können.

Viele wird es ohnehin nicht geben: In Turin sollen gerade mal 25 Apricales gebaut werden. Einen Preis nannte Viritech nicht.

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