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Appstores: Facebook weist auf Apple-Provision bei In-App-Käufen hin

Auch Facebook ist die sogenannte Apple-Tax schon länger ein Ärgernis. Kunden der neuen Events-Funktion sollen nun darüber informiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
So stellt sich Facebook die Nutzung der neuen Events-Funktion vor.
So stellt sich Facebook die Nutzung der neuen Events-Funktion vor. (Bild: https://about.fb.com/news/2020/08/paid-online-events/)

Social-Media-Betreiber Facebook hat eine neue Events-Funktion vorgestellt, mit der "Unternehmen, Kreative, Ausbilder und Medienverlage" durch Online-Veranstaltungen auf Facebook direkt Geld verdienen können sollen. In seiner iOS-App wird das Unternehmen dann aber auch explizit darauf hinweisen, dass Apple 30 Prozent Provision der darüber generierten Einnahmen behalte und diese damit nicht an die Ersteller der Events gehen.

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Die Ankündigung folgt kurz nach der Entscheidung von Epic Games, in seinem Spiel Fortnite eine Funktion zur Direktzahlung an den Publisher einzuführen. Dies ist jedoch laut den Richtlinien für Apples Appstore und Googles Playstore verboten, da damit die Möglichkeit umgangen wird, die Provision einzunehmen. Das Spiel Fortnite ist derzeit deshalb nicht mehr für Android und iOS über offizielle Kanäle verfügbar.

Einen ganz so harten Kampf um die Verfügbarkeit der Facebook-App auf iOS und Android kann das Social-Media-Unternehmen zwar nicht riskieren, dennoch erhöht Facebook nun den Druck auf Apple und sein Geschäftsgebaren. So schreibt Facebook, dass die Events-Funktion vor allem mit Blick auf die Covid-19-Pandemie und dem damit verbundenen Social-Distancing kleineren Unternehmen und Selbstständigen dabei helfen soll, weiter Einnahmen zu generieren.

  • Bei Zahlungen für die Facebook Events wird nun auf die sogenannte Apple-Tax hingewiesen. (Bild: Facebook)
Bei Zahlungen für die Facebook Events wird nun auf die sogenannte Apple-Tax hingewiesen. (Bild: Facebook)

Für mindestens ein Jahr werde Facebook deshalb selbst keine Gebühren für die neue Funktion erheben. Für Verkäufe über das Web-Interface sowie auf Android-Geräten, auf denen Facebook Pay verfügbar ist, landen deshalb 100 Prozent des Umsatzes bei den Erstellern der Events. Im Gegensatz dazu gehen unter iOS 30 Prozent des Preises als Provision an Apple. Dazu steht nun unter dem Knopf zum Kauf ein entsprechender Hinweis in der App.

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kayozz 17. Aug 2020

Logikfehler. Du gehst davon aus: * Kunde kauft 10 EUR Guthaben für 8 EUR * Kunde bezahlt...

Hallonator 16. Aug 2020

... Kannst es gerne auch auf nem alten C64 installieren. Tut alles genau NULL zur sache.

forenuser 16. Aug 2020

Die Frage von "thinksimple" war op/wer ein iPhone ohne derlei Apps kaufen würde, und...

Grolox 16. Aug 2020

nille02...falsch , Umsatzanteile sind in der Geschäftswelt völlig normal bei...


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