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Im Mittelpunkt von Hello Mars stehen die sieben berüchtigten Horror-Minuten.
Im Mittelpunkt von Hello Mars stehen die sieben berüchtigten Horror-Minuten. (Bild: Daydream)

Apps und Games für VR-Headsets: VR taugt für mehr als nur Spiele

Im Mittelpunkt von Hello Mars stehen die sieben berüchtigten Horror-Minuten.
Im Mittelpunkt von Hello Mars stehen die sieben berüchtigten Horror-Minuten. (Bild: Daydream)

Für die virtuelle Realität sind Spiele mit Suchtpotenzial und neuer Technik entstanden, bei denen Nutzer von VR-Headsets nicht mehr von Übelkeit übermannt werden. Doch auch lernen kann man viel mit VR - und das ist nicht weniger fesselnd. Wir stellen spannende Apps der letzten Zeit vor.
Von Achim Fehrenbach

Die Anfangsbegeisterung für VR schien etwas abzuflachen: Rift, Vive und PSVR sind jetzt zwar in den Läden, konnten den Massenmarkt aber noch nicht erobern - viele Konsumenten schrecken schlichtweg vor den Hardware-Investitionen zurück. Und dennoch: Die Vorzeichen für einen Mainstream-Erfolg von VR sind hervorragend. Gerade erst wurde auf der Spielemesse E3 eine ganze Reihe VR-Titel präsentiert, von Fallout über Doom, Skyrim und Ace Combat 7 bis hin zu neuen IPs wie Lone Echo und Star Child.

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Auch bei der Hardware tut sich einiges: So will Google in Zusammenarbeit mit HTC und Lenovo noch in diesem Jahr ein Headset auf den Markt bringen, das ohne Kabelanbindung auskommt und den bisherigen Brillen kräftig Konkurrenz machen könnte. Derweil entwickelt sich die VR-Software kontinuierlich weiter: Die Titel sind spektakulärer, informativer und auch oft nutzerfreundlicher (Stichwort: Motion Sickness) als die bisherigen Spiele und Apps. Wir stellen die spannendsten vor.

Titans of Space Plus: näher an den Sternen als im Planetarium

Die Astronomie-App Titans of Space bietet eine beeindruckende Reise durch unser Sonnensystem und zu einigen der größten Sterne. Sie schrumpft die Himmelskörper auf ein Millionstel ihrer ursprünglichen Größe und reduziert auch die Entfernungen. Die Erde etwa schwebt mit einem Durchmesser von gut 12 Metern im All. Nutzer können zwischen einer 30- und einer 55-minütigen Tour wählen; Letztere besucht auch die meisten Zwergplaneten.

Beim Flug durchs All sitzt man in einer Kapsel mit Rundumblick und hört im Hintergrund sphärische Musik. Die angenehme, wenn auch bisher nur englischsprachige Stimme des Tour Guides erzählt Wissenswertes über Entstehung und Zusammensetzung der Planeten, detaillierte Zusatzinfos lassen sich über ein Display abrufen. Titans of Space gelingt ein Balance-Akt: Es vermittelt harte Fakten, lässt seine Nutzer aber auch über die Wunder des Weltraums staunen.

Die neue Bezahl-App Titans of Space Plus (Gear VR) ist eine erweiterte Version der Gratis-App. Gegenüber der Ursprungsversion bietet sie unter anderem zusätzliche Inhalte, eine bessere Grafik, einen Komfort-Modus gegen Motion Sickness, weitere Sprachpakete sowie Unterstützung für den Gear VR Controller. Titans of Space Plus ist eine der besten Science-Apps, die derzeit in den Stores zu finden ist: Das Gefühl, durchs All zu schweben, übertrifft sogar einen Besuch im Planetarium.

Für Samsung Gear VR. Für Oculus Rift und HTC Vive gibt es bereits Titans of Space 2.0. Der Entwickler hat angekündigt, die neuen Features der Plus-Version bald auch auf die Version 2.0 zu übertragen.

Hello Mars: eine Hommage an den Roten Planeten

Und noch eine Weltraum-App, diesmal vom Studio UCCVR, das eine Gruppe von großen Unternehmen der Branche (EA, Ubisoft, CCP Games) gegründet hat. Hello Mars simuliert die Landung auf dem Roten Planeten, die Daten dafür basieren auf Berechnungen der Nasa. Die App brilliert mit Detailreichtum, im Showroom beispielsweise lassen sich sämtliche Bauteile von Rakete und Landekapsel betrachten. Im Mittelpunkt stehen aber die sieben berüchtigten "Horror-Minuten", die über Erfolg oder Misserfolg der Mission entscheiden: Dockingmanöver und Landung erfordern viel Augenmaß und ein ruhiges Händchen - für die App ist ein Gear VR Controller erforderlich.

Hello Mars ist seit Januar für Google Daydream erhältlich, seitdem wurde die App noch deutlich aufpoliert. Die Ausblicke auf die Marsoberfläche sind grandios, auch wenn die Auflösung der Texturen noch etwas detaillierter sein könnte. Mittlerweile gibt es ja etliche Mars-Apps für VR, zum Beispiel die großartige Mars Odyssey, bei der man auch einen Rover steuert - den bietet Hello Mars übrigens auch. Das Spiel ist eine weitere schöne Hommage an den Roten Planeten, die zudem einiges Adrenalin ausschüttet.

Für Samsung Gear VR und Google Daydream. Preis: 3 Euro. Die Gear-Version erfordert einen Gear VR Controller.

Rätselspaß und ästhetischer Genuss 

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march 19. Jun 2017

Es gibt inzwischen Firmen die fur die Brillen neue oculare anbieten in der gewünschten...

Achranon 15. Jun 2017

Im Moment lohnt es sich noch nicht x Mio in ein exklusives neues großes VR Open World Gro...

Nikolai 13. Jun 2017

In der Tat... aber meiner Meinung nach mehr Simulation als Spiel. Wenn auch eine...

Hotohori 13. Jun 2017

Ich meine aber nicht Immersion sondern Präsenz, also quasi 100% Immersion, was für den...

Hotohori 13. Jun 2017

Nicht wirklich, alle HTC Vive Apps laufen mit Steam VR und Steam VR ist 100% kompatibel...



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